Altfränkische Bilder

Aus WürzburgWiki
Wechseln zu: Navigation, Suche
AltfraenkischeBilder.jpg

Altfränkische Bilder war ein jährlich erscheinender Bildkalender mit kunsthistorischen Aufnahmen.

Geschichte[Bearbeiten]

Der Kalender erschien erstmals 1894 für das Folgejahr bei Stürtz in Würzburg und nur unterbrochen durch Kriegs- und Nachkriegsjahre 1942 bis 1948, seit dem 63. Jahrgang 1964 unter dem Titel „Altfränkische Bilder und Wappenkalender“. Mit dem 90. Jahrgang 1991 (erschienen 1990) wurde die Zeitschrift vom Verlag eingestellt. Seit 2005 erscheint mit Jahrgang 1 (2006) eine neue Folge der „Altfränkischen Bilder“ im Selbstverlag der Gesellschaft für Fränkische Geschichte. Von der Gründung bis zu seinem Tod 1928 war Prof. Dr. Theodor Henner Herausgeber und alleiniger Autor in einer Person. Sein Ziel war es, die „ehrwürdigen Denkmäler der Kunst und des Altertums“, die überall in Franken sichtbar oder auch zum Teil im Verborgenen vorhanden sind, in einem kunstgeschichtlichen Bilderkalender bekannt zu machen. Entsprechend spannte der Kalender einen weiten Bogen von der Architektur über Grabdenkmäler, Malerei und Plastik, bis hin zu Orgeln, Kleinkunst oder Schriftdenkmälern.

Inhalte[Bearbeiten]

Der durch sein außergewöhnliches Format geprägte Kalender blieb bis zum 59. Heft unpaginiert und umfasste, mit Ausnahme der ersten Jahrgänge, jeweils 16 Seiten sowie vier ebenfalls bedruckte Umschlagseiten. Zu Henners Zeiten waren nur die beiden äußeren Umschlagseiten bunt bedruckt, auf den beiden inneren Umschlagseiten erschien ab dem 3. Jahrgang das Kalendarium für das jeweilige Jahr. Der Verlag bot vor dem Zweiten Weltkrieg Umschlagmappen für jeweils zehn Jahrgänge des Kalenders an und kam somit dem Wunsch der Sammler nach dauerhafter Aufbewahrung nach. Nur den neuesten Heften fehlt die charakteristische Schmuckkordel und das Kalenderblatt, dafür stieg die Seitenzahl in den letzten Jahren an. Die „Altfränkischen Bilder und Wappenkalender“ zeigten zusätzlich jeweils in der Mitte des Heftes zwei Seiten zu fränkischen Adelswappen sowie eine große, doppelseitige Abbildung. Während vor dem zweiten Weltkrieg die Hefte weitgehend von den Autoren Theodor Henner, Fritz Knapp und Wilhelm Engel geprägt wurden, stellte seitdem eine Vielzahl renommierten Autoren fränkische Kostbarkeiten und Raritäten vor.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]