Eberhard von Hirschhorn

Aus WürzburgWiki
Wechseln zu: Navigation, Suche

Eberhard von Hirschhorn (* in Hirschhorn am Neckar; + 16. Juni 1421) war Domherr in Würzburg und Landvogt in Schwaben.

Leben und Wirken

1345 erwarb er die Veste Ingolstadt und die Dorfherrschaft über Allersheim und Sulzdorf aus dem Nachlass von Graf Kraft II. von Hohenlohe-Weikersheim.

1364 verschenkte er seine kurz zuvor erworbenen Besitzungen in Estenfeld an die Würzburger Kartause Engelgarten und wurde damit zu einem der einflussreichen Stiftern in der Frühzeit des Klosters. Diese Schenkung war damals ein großer Teil der Estenfelder Gemarkung und bildete den Grundstock für die eigentliche Dorfherrschaft des Kartäuserklosters.

Domherr

Eberhard ist 1376 als Domherr im Bistum Würzburg bezeugt.

Landvogt und königlicher Hofrat

Ab 1401 wurde er Landvogt in Schwaben und ab 1403 Domherr in Zwingenberg. Zwischen 1410 und 1411 war er königlicher Hofrat und zwischen 1416 und 1420 Schultheiß in Oppenheim.

Siehe auch

Weblinks