Christoph Reiners

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Prof. Dr. Dr. h.c. Christoph Reiners (* 1946 in Mönchengladbach) ist Nuklearmediziner, war Professor und Ärztlicher Direktor des Universitätsklinikums in Würzburg.

Leben und Ausbildung[Bearbeiten]

Nach dem Abitur 1965 studierte er zunächst an den Universitäten Bonn und Wien. Nach dem Wechsel nach Kiel besuchte er als Medizinstudent im Jahr 1968 Kurse für Informatik. Das begeisterte ihn so, dass er den Studienort für seine letzten klinischen Semester danach auswählte, ob es dort Computer gab. Die Wahl fiel auf die Universität Würzburg, einen von damals nur fünf Standorten in Deutschland mit Computern plus der Möglichkeit, Medizin zu studieren. Für seine Doktorarbeit ging Reiners in die Nuklearmedizin, wo Professor Wilhelm Börner einen Mitarbeiter mit Programmierungs- und Computerkenntnissen suchte. 1978 erwarb er die Facharztanerkennung für Nuklearmedizin und war als zweiter Arzt im Freistaat Bayern Vertreter der „Medizinischen Informatik“. 1983 habilitierte er sich bei seinem Doktorvater Börner.

Professor in Würzburg[Bearbeiten]

Von 1987 bis 1994 leitete er die Klinik und Poliklinik für Nuklearmedizin des Universitätsklinikum. Als Ärztlicher Direktor war er zunächst ab 2001 nebenamtlich, ab 2010 hauptamtlich für zahlreiche große Baumaßnahmen mitverantwortlich, wie das ZIM, das ZOM, das Rudolf-Virchow-Zentrum und der Sanierung der Universitäts-Zahnklinik. Im Dezember 2015 wurde er in den Ruhestand verabschiedet, zu seinem Nachfolger wurde Georg Ertl ernannt.

Forschungsschwerpunkte[Bearbeiten]

Sein wissenschaftliches Interesse gilt der Diagnostik und Therapie von Schilddrüsenkrankheiten, der nuklearmedizinischen Diagnostik in Onkologie, Neurologie, Gastroenterologie, Kardiologie, Urologie, der quantitativem Bestimmung der Knochendichte und dem Strahlenschutz in der Medizin.

Ehrungen und Auszeichnungen (Auszug)[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]