Carl Fischer

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Carl Fischer (* 1818 in Schweinfurt; † 1911 in Würzburg) war Jurist, Architekturzeichner und Aquarellmaler.

Leben und Wirken

Nach dem Ende des Jurastudiums stand Fischer zunächst in Diensten der Grafen von Castell-Rüdenhausen. 1859 wurde er zum Bezirksgerichtsrat in Schweinfurt berufen, wegen einer schweren Erkrankung aber frühzeitig pensioniert. Seinen Ruhestand verbrachte er in Würzburg.

Seine künstlerische Hauptschaffenszeit war erst nach Beendigung seiner beruflichen Tätigkeit. Seiner reichlich bemessenen Freizeit verdanken wir viele Hunderte von Zeichnungen und Aquarellen. Von seinem Freund Carl Scharold (1811-1906, Sohn des Carl Gottfried Scharold), mit dem er viele gemeinsame Wanderungen unternahm, hat er die besondere Liebe für das Architektur-Zeichnen übernommen. Als in der Gründerzeit neue Straßenzüge durch die Würzburger Altstadt gebrochen und zahlreiche Höfe abgebrochen wurden, beauftragten wiederholt der Historische Verein für Unterfranken und Aschaffenburg wie auch die Stadtverwaltung Carl Fischer damit, die alte Situation bildlich festzuhalten.

Genre

Seine Zeichnungen haben hauptsächlich Gebäude und architektonisch bedeutsame Bauwerke zum Inhalt.

Werke in Würzburg und Umgebung

Ehrungen und Auszeichnungen

  • Ehrenmitglied des Historischen Vereins für Unterfranken und Aschaffenburg

Siehe auch

Quellen und Literatur

  • Heiner Dikreiter: Kunst und Künstler in Mainfranken. Ein Beitrag zum mainfränkischen Kunstschaffen im 19. und 20. Jahrhundert (= Mainfränkische Hefte 18). Volkach 1954. S. 34 f.
  • Ansichten aus dem alten Würzburg 1545 - 1945. Öffentliche Bauten und Höfe. Aus der Graphischen Sammlung des Mainfränkischen Museums Würzburg / Bearb. von Hanswernfried Muth. Kataloge des Mainfränkischen Museums Würzburg Nr. 13 ISBN 3-932461-16-9. S. 534