Brücknerstraße

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Brücknerstraße  

Stadtbezirk: Grombühl
Postleitzahl: 97080
Straßenbahn: Straßenbahnlinie 1 und 5

Kreuzung Brücknerstraße/Grombühlstraße

Straßenverlauf[Bearbeiten]

Die Brücknerstraße im Würzburger Stadtbezirk Grombühl verbindet die Grombühlstraße mit der Lindleinstraße.

Namensgeber[Bearbeiten]

Die Straße erinnert an Hans Brückner, der im Jahre 1508 der Stadt Würzburg einen größeren Geldbetrag zur Unterstützung Bedürftiger testamentarisch vermachte. [1]

Unternehmen[Bearbeiten]

  • Elektro Albert (Brücknerstr. 1)
  • Second Fashion Lounge (Brücknerstr. 1)
  • Grombühl-Apotheke (Brücknerstr. 3)
  • Grombühler Kiosk und Bello Gusto Lieferservice (Brücknerstr. 5)
  • Sabay Dee, Traditionelle Thai Massage (Brücknerstr. 8a)
  • Kopierbar Copyshop (Brücknerstr. 9)
  • Stern-Apotheke (Brücknerstr. 9a)

Bildergalerie[Bearbeiten]

ÖPNV[Bearbeiten]

Straßenbahn.png Nächste Straßenbahnhaltestelle: Wagnerplatz


Stolpersteine[Bearbeiten]

In der Brücknerstraße wurden die folgenden Stolpersteine verlegt:

Adresse Erinnerung an / Historische Notizen Verlegejahr
Brücknerstraße 26 Für Katharina Endres / Deportiert am 3. Oktober 1940, ermordet am 22. November 1940 in Pirna-Sonnenstein im Rahmen der Aktion „T4“ („Erwachseneneuthanasie“) [1] des NS-Regimes. 2008
Brücknerstraße 30 Für Andreas Treutlein / Am 1. Januar 1934 wurde er in die Psychiatrische Uniklinik in Würzburg gebracht, wo er bis 10. Februar blieb. Anschließend wurde er in die Heil- und Pflegeanstalt Werneck verlegt. Am 14. Mai 1934 wurde ein Entmündigungsverfahren veranlasst, von wem ist nicht belegt. Der Bescheid aus Werneck lautete: Patient zur Zeit nicht geschäftsfähig, es besteht aber Aussicht auf Besserung, daher ist eine Entmündigung nicht nötig. Am 8. Mai 1938 wurde er vom Wehrbezirkskommando Bad Kissingen ausgemustert. In Folge der Räumung Wernecks kam Andreas Treutlein am 5. Oktober 1940 in die Heil- und Pflegeanstalt Lohr. Er blieb dort bis zum 13. November. An diesem Tag wurde er mit 100 weiteren Patienten in die Staatliche Heilanstalt Weinsberg gebracht. Seine Mutter bekam ein Schreiben, dass ihr Sohn auf höhere Anweisung für ein halbes Jahr nach Weinsberg überführt wurde. Es wurden keine Gründe angegeben. Am 10. Dezember 1940 wurde Andreas Treutlein zusammen mit anderen Männern in die Tötungsanstalt Grafeneck transportiert und am selben Tag ermordet. 2017

Siehe auch[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Adreßbuch Stadt Würzburg und Umgebung 1977. Verlag Universitätsdruckerei H. Stürtz AG, Würzburg 1976, S. II - 34

Literatur[Bearbeiten]

Angrenzende Straßen[Bearbeiten]

Kartenausschnitt[Bearbeiten]

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