Balthasar Röthlein

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P. Dr. Balthasar Röthlein OPraem (* 13. August 1680 in Thüngersheim; † 3. Dezember 1730) war Prämonstratensermönch in Kloster Oberzell und Unterpropst der Prämonstratenserinnen im Kloster Unterzell.

Geistliche Laufbahn[Bearbeiten]

Nach dem Eintritt in das Oberzeller Kloster am 11. Juli 1698, promovierte er an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg am 11. September 1708 in den theologischen Schriften. Er war Novizenmeister und ab 1716 Subprior und ab 9. Juli 1717 Prior in Oberzell.

Propst in Unterzell[Bearbeiten]

Am 28. November 1718 wurde Röthlein Propst in Unterzell und behielt dieses Amt bis zu seinem Tod. Er beschreibt in seinen Aufzeichnungen den Judenhofbrunnen, der im Jahr 1724 an den heutigen Standort versetzt worden war.

Publikationen (Auszug)[Bearbeiten]

  • Balthasar Röthlein (Hrsg.) Norbertinisches Lilgen-Gärtlein, Das ist: Geistliche Betrachtungen Von denen fürnehmsten Lebens-Geschichten und Tugenden deß heiligen Vatters Norberti, Stiffters deß Canonischen Praemonstratenser-Ordens, Ertz-Bischoffen zu Magdeburg etc., Verlag Philipp Wilhelm Fuggart, Würzburg 1728

Siehe auch[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

  • „Balthasar Röthlein“ (GSN: 072-01102-001), in: Germania Sacra, Onlinefassung
  • Ludwig K. Walter: Der Lehrkörper der Theologischen Fakultät Würzburg, III. Teil 1, Die Graduierten der Theologischen Fakultät in Würzburg. S. 201
  • Maria Fischer-Flach und Wolfgang Fischer (Hrsg.): Protokollbuch des Frauenklosters Unterzell bei Würzburg. Die Aufzeichnungen des Propstes Dr. Balthasar Röthlein 1718-1730. Würzburg 1987