Adler-Apotheke

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Die Adler-Apotheke in Würzburg ist eine rund 200 Jahre alte Apotheke in der Würzburger Altstadt.

Geschichte[Bearbeiten]

Ab 1810 wurde im Hof Oberndorf und Rabe in der Dominikanergasse 16 eine Kaffeewirtschaft betrieben und 1821 errichtete darin der Apotheker Christoph Klinger zunächst die Apotheke zum Stern. 1845 änderte sich der Name in die heutige Adler-Apotheke. 1919 übernahm der jüdische Apotheker Max Mandelbaum die Apotheke. Um 1920 stellte die Apothekenhelferin Gertrud Wohlleben (1904-1988) an, die bis zu ihrer Heirat Anfang der 1930er Jahre dort wirkte. In der Zeit des Nationalsozialismus musste er zunächst seine homöopathischen Abteilung verkaufen, im Juli 1936 die komplette Apotheke.

Nach dem Zweiter Weltkrieg bei dem der ehemalige Standort zerstört wurde, erfolgte kein Wiederaufbau des Anwesens, sondern das Grundstück wurde in den Neubau eines Kaufhauses des ehemaligen Wöhrl-Hauses in der Eichhornstraße integriert. Die Adlerapotheke eröffnete auf der gegenüberliegenden Straßenseite im Haus Nr. 8, wo sie bis heute besteht.

Heutige Besitzer[Bearbeiten]

Nach dem Apotheker Gerhard Schulz 2005 übernahm 2010 die Apothekerin Gisela Brückl das Geschäft, gründete nach der Gesetzänderung zwei Filialbetriebe. Ab nun durfte ein Erlaubnisinhaber neben der persönlich zu führenden (Haupt-)Apotheke maximal drei Filialapotheken betreiben, allerdings war verboten, das Unternehmen als Kapitalgesellschaft zu führen, weshalb Frau Brückl das Apothekennetz als eingetragene Kauffrau führte. Es entstanden die farma-plus Apotheke (heute alpha+) in der Kaiserstraße 22 und die Apotheke im Real-Markt in der Nürnberger Straße 12. Heute befindet sich er Hauptsitz der Adler-Apotheke im Stadtbezirk Sanderau in der Danziger Straße allerdings seit 2015 unter dem Namen Marien-Apotheke. Die Filiale in der Eichhornstraße wird als Adler-Apotheke weitergeführt.

Siehe auch[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]