Adam Zirkel

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Dr. Dr. Adam Zirkel

Dr. Dr. Adam Zirkel (* 15. September 1930 in Elsenfeld) ist katholischer Geistlicher und war Stadtteilpfarrer in Erlach, Zeubelried, Hopferstadt und in der Lindhard/Bärentalsiedlung, sowie Diözesanrichter im Bistum Würzburg,

Geistliche Laufbahn[Bearbeiten]

Nach dem Jurastudium, das ihn unter anderem an das Hamilton College in Clinton/USA führte, und der Promotion entschied sich Zirkel für den Priesterberuf und studierte Theologie. Bischof Josef Stangl weihte ihn am 25. Juli 1964 in Würzburg zum Priester. Darauf folgten Kaplansjahre in Bürgstadt, Haibach und Rottendorf. Anschließend war Zirkel Domvikar-Verweser in Würzburg und zeitgleich zum Weiterstudium im Kirchenrecht in München freigestellt.

Vizeoffizial am Kirchengericht[Bearbeiten]

Ab 1970 war Zirkel Domvikar und am Bischöflichen Offizialat der Diözese tätig. Zum Vizeoffizial am Kirchlichen Gericht wurde er 1972 ernannt. Über das Wirken in den Gemeinden hinaus war er Prosynodalrichter am Kirchlichen Gericht und Ehebandverteidiger. 1992 zog Zirkel wieder in seinen Heimatort Elsenfeld, um als Diözesanrichter im westlichen Bistumsgebiet vor allem in kirchlichen Ehefragen ortsnah beraten zu können. Zusätzlich wurde er in Zusammenarbeit mit dem Postulator zum Beauftragten des Bischofs für das Verfahren zur Seligsprechung von Pfarrer Georg Häfner ernannt.

Ortspfarrer in Ochsenfurter Stadtteilen[Bearbeiten]

Von 1981 bis 1992 war er auf eigenen Wunsch Seelsorger der Kuratie St. Thekla (Ochsenfurt), gleichzeitig betreute er von ] bis 1986 die Pfarreien Maria Immaculata (Erlach) und St. Blasius (Zeubelried). Von 1989 bis 1992 betreute er zusätzlich die Pfarrei St. Peter und Paul (Hopferstadt) und war parallel dazu Beauftragter für Priester- und Ordensberufe im Dekanat Ochsenfurt. Nach seinem Umzug nach Elsenfeld half er in der Seelsorge im Dekanat Obernburg mit. 1999 wurde Zirkel in den dauernden Ruhestand versetzt. Bis Januar 2014 half er weiterhin in der Seelsorge mit und engagierte sich als Diözesanrichter.

Siehe auch[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]