Walter Loos

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Prof. h.c. Walter Loos (* 12. Januar 1905 in Wien; † 11. März 1974 in Buenos Aires) war österreichischer Architekt, Raumgestalter und Vertreter des „Neuen Bauens“.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Loos besuchte von 1921 bis 1927 die Kunstgewerbeschule Wien, ergänzt durch einen einjährigen Studienaufentahlt in Paris und Vorlesungen an der Technischen Hochschule Wien. Zwischen 1926 und 1933 wirkte Loos als freischaffender Architekt in Deutschland, in Düsseldorf, Frankfurt und Würzburg. 1933 kehrte er nach Wien zurück und emigrierte nach dem Anschluss Österreichs 1938 über England nach Argentinien.

Bauten[Bearbeiten]

Wohnhaus von Oskar Laredo

Sein erster Erfolg gelang Loos gemeinsam mit Peter Feile mit dem Doppelhaus in der Keesburgstraße. Es folgte ein gemeinsames Projekt mit 27 Einfamilien- und zwei Doppelhäusern in der Lerchenhainsiedlung.

Denkmalgeschützte Bauten des Architekten[Bearbeiten]

  • 1928: Doppelwohnhaus, Würzburg, Keesburgstraße 29/29a (Haus von Oskar Laredo mit Peter Feile, zum Teil total verändert)
  • 1929: Lerchenhain-Siedlung, Würzburg, Lerchenhain, 2, 4 und 6 (mit Peter Feile)

Ehrungen und Auszeichnungen[Bearbeiten]

  • 1960: Ehrenprofessur der Republik Österreich

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Justus Bier: Die Siedlung Lerchenhain in Würzburg von Peter Feile und Walter Loos. In: Der Baumeister. Heft 12, 1931

Weblinks[Bearbeiten]