Valentin-Becker-Denkmal

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Valentin-Becker-Denkmal (Gesamtansicht)
Valentin-Becker-Denkmal (Detailansicht)

Das Valentin-Becker-Denkmal befindet sich im Ringpark, am Rande des Rennwegs.

Darstellung und Namensgeber

Auf einem Sockel ist die Bronzebüste des in Würzburg gebürtigen Komponisten Valentin Becker zu sehen. Er hatte sich zu Lebzeiten besondere Verdienste um das Chorwesen in Würzburg und darüber hinaus erworben und zahlreiche Chorwerke komponiert. So erging nach seinem Tod der Aufruf der deutschen Sängerschaft, ihm bald ein Denkmal in seiner Geburtsstadt zu errichten. Es wurde ein Becker-Denkmal-Ausschuss gegründet, der die Finanzierung des Vorhabens in die Hände nahm, sowohl durch Sammlung bei den Sängervereinen als auch durch Konzerte.

Ausführender Künstler

Der Würzburger Bildhauer Peter Josef Loster gab der Büste die Form, den Sockel aus Crailsheimer Stein gestaltete Baumeister Johannes Hofmann. Die Inschrift lautet: "V.E. Becker / Gewidmet von den deutschen Sängern / 1894". Das Denkmal wurde am 29. September 1895 aufgestellt.

Geschichte

Wie zahlreiche andere Bronzefiguren wurde auch diese im Zweiten Weltkrieg nach Hamburg zum Einschmelzen gebracht, konnte aber Jahre später wieder gefunden und durch die Stadt Würzburg 1952 zurückerworben werden. [1] Kunstschmiedemeister Philipp Schrepfer restaurierte die Büste, sie wurde im Jahr 1953 wieder auf dem noch stehenden Sockel platziert. Die Einweihung der neuen Büste fand am 14. Juni 1953 im Rahmen einer Feierstunde statt.

Einzelnachweise

  1. Klaus Stahmer: Musiker spielen nicht allein zur Ergötzlichkeit ..., in: 15 Jahrhunderte Würzburg, hrsg. v. Heinz Otremba, Echter Verlag, Würzburg 1979, S. 310-320, S. 317b

Siehe auch

Quellen

  • Annette Wolf: Würzburger Denkmäler. Erinnerungskultur im Wandel der Zeit. Veröffentlichung zur gleichnamigen Ausstellung des Stadtarchivs im Jahr 2011.