Stephan Weinberger

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Stephan Weinberger (* 1. August 1624 in Abensberg; † 13. Juni 1703 in Würzburg) war katholischer Theologe und Weihbischof des Bistums Würzburg von 1667 bis zu seinem Tode.

Geistliche Laufbahn[Bearbeiten]

Ab 30. Dezember 1639 war Weinberger zum Theologiestudium an der Universität Ingolstadt immatrikuliert und 1648 zum Priester geweiht. Danach trat er in den Bartholomiten-Orden ein und zog nach Würzburg um. 1655 wurde er Pfarrer von Grafenrheinfeld/Lkr. Schweinfurt und 1656 Regens des Würzburger Priesterseminars. 1659 wurde er Kanonikus im Stift Neumünster. 1666 ernannte ihn Fürstbischof Johann Philipp von Schönborn zum Generalvikar.

Weihbischof in Würzburg[Bearbeiten]

1666 bestimmte ihn der Fürstbischof zu seinem Weihbischof. Nach der Bestätigung durch den Papst erhielt er am 2. Oktober 1667 in Mainz die Bischofsweihe. Zwischen 1679 und 1703 konsekrierte Weinberger 45 Kirchen bzw. Kapellen und fast 400 Ältäre im Hochstift Würzburg. So hat er beispielsweise als eine seiner ersten Amtshandlungen am 16. Oktober 1667 die Kapuzinerkirche (Ochsenfurt) zu Ehren des hl. Burkard und des hl. Antonius geweiht und im Jahre 1701 die Wallfahrtskirche Mariabuchen/Lkr. Main-Spessart.

Letzte Ruhestätte[Bearbeiten]

Nach seinem Tod wurde er am 16. Juni 1703 in der Krypta der Stiftskirche Neumünster beigesetzt.

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Alfred Wendehorst: Das Stift Neumünster in Würzburg. Germania Sacra NF 26: Die Bistümer der Kirchenprovinz Mainz. Das Bistum Würzburg 4. de Gruyter, Berlin/New York 1989, ISBN 3-11-012057-7, S. 362

Quellen[Bearbeiten]