St. Lambertus (Opferbaum)

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Katholische Pfarrkirche St. Lambertus in Opferbaum
Immaculata (1760) vor der Pfarrkirche in Opferbaum

Die katholische Pfarrkirche St. Lambertus im Bergtheimer Ortsteil Opferbaum liegt mitten im Ort in der Opferbaumer Augustinerstraße.

Patrozinium[Bearbeiten]

Lambert von Maastricht (* um 635, † 17. September um 705 in Lüttich) war Bischof von Maastricht, ein wichtiger Glaubensbote im Bezirk Brabant und starb als Märtyrer. Patrozinium ist am 17. September.

Pfarrgeschichte[Bearbeiten]

1334 war schon ein Kirchhof mit Gaden [1] urkundlich, der Ort besaß also eine Gadenkirchenburg. 1858 war die neue Kirche fertig geworden. Für ihren Bau hatte man die Gaden der alten Kirchenburg abgerissen. Erst 1864, nachdem die ledige Bäuerin Barbara Schmitt ihr Wohnhaus und 13.000 Gulden Barvermögen zur Gründung einer Pfarrei gestiftet hatte, reichte das Kirchenvermögen zum Unterhalt eines Pfarrers. Die Kirche war zunächst Filiale der Pfarrei Eßleben bis 1869, als Opferbaum eigenständige Pfarrei wurde. 1973 kam die Pfarrei durch den neu gegründeten Pfarrverband Fährbrück in die Obhut des Augustinerkloster Fährbrück.

Baubeschreibung[Bearbeiten]

Die katholische Pfarrkirche St. Lambertus besitzt einen Kirchturm aus dem Jahre 1614 mit einer Echterspitze und ein Langhaus im neuromanischen Stil aus dem Jahre 1859.

Inneneinrichtung[Bearbeiten]

Sehenswert ist eine Tragfigur Maria Immakulata von Johann Peter Wagner aus dem Jahre 1790. Die Figur ist heute in der Mittelnische des Seitenaltars auf der Evangelienseite aufgestellt. [2]

Bildergalerie[Bearbeiten]

Historische Abbildungen[Bearbeiten]

Katholische Pfarrkirche St. Lambertus und Marienplatz vor der Umgestaltung im Jahre 2015/2016

Seelsorger (Auszug)[Bearbeiten]

Pfarreisprengel[Bearbeiten]

Die Pfarrei St. Lambertus ist für die katholischen Christen des Bergtheimer Ortsteils Opferbaum zuständig.

Pfarreiengemeinschaft[Bearbeiten]

Die Pfarrkirche St. Lambertus in Opferbaum gehört zur Pfarreiengemeinschaft Fährbrück.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Hinweise und Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Wikipedia zur Bezeichnung „Gaden“
  2. Hans-Peter Trenschel: Die kirchlichen Werke des Würzburger Hofbildhauers Johann Peter Wagner. Kommissionsverlag Ferdinand Schöningh, Würzburg 1968, S. 314

Kartenausschnitt[Bearbeiten]

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