Otto Leitolf

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Otto Leitolf

Otto Valentin Leitolf (* 28. April 1881 in Metz/Lothringen; †20. Mai 1967 in Schleching/Obb.) war Architekt mehrerer öffentlicher und sakraler Bauten im Raum Würzburg und Direktor der Meisterschule für Steinmetze und Steinbildhauer in Aschaffenburg.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Otto besuchte das Lyzeum in Straßburg und schrieb sich nach dem Abitur und einjährigem Wehrdienst an der Technischen Hochschule Karlsruhe für Architektur ein. 1902 wechselte er zum Weiterstudium an die Technische Hochschule München, das er am 30. August 1904 mit der Diplom-Hauptprüfung abschloß. Anschließend begann er die praktische Ausbildung im Bayerischen Staatsbaudienst in Landshut. Über Freising kam er 1908 als Architekt in die Bauleitung des Hauptzollamtes München und wurde nach der Staatsprüfung 1911 Bauamtsassessor am Landbauamt Aschaffenburg. Gegen Ende des Ersten Weltkrieges übernahm er nach einer Verwundung im Krüppelheim Würzburg erste Aufgaben im Zivildienst. Mit Beschluss des Magistrats der Stadt Aschaffenburg 1919 wurde Otto Leitolf zun Leiter der Meisterschule in Aschaffenburg berufen und war neben seiner Lehrtätigkeit auch als freischaffender Architekt tätig. Ein Bombentreffer zerstörte am 22. November 1944 die Meisterschule und beendete auch die Lehrtätigkeit seines Direktors. Otto Leitolf zog nach dem Zweiten Weltkrieg mit seiner Familie nach Kirchheim und 1950 weiter nach Oberbayern.

Bauten in und um Würzburg[Bearbeiten]

Ehrungen und Auszeichnungen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]