Natur- und Kulturlehrpfad „Vom Espenloh zum Himmelberg durch den Leinacher Muschelkalk“

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Wegemarkierung

Der Natur- und Kulturlehrpfad „Vom Espenloh zum Himmelberg durch den Leinacher Muschelkalk“ ist ein Wanderweg bei Leinach.

Verlauf

Der Weg startet und endet am Sportgelände der Spielvereinigung Leinach 1960 e.V. (Claus-Schnabel-Straße 17) und führt über die Anhöhen Espenloh und Himmelberg. Beginnend am Wasserhäuschen gibt es sieben Wegestationen, die jeweils mit einer roten Ziffer auf weißem Grund gekennzeichnet sind. Angefangen von der Quellfassung über den Hohlweg, den Kalkofen, den Pirschpfad, [1] den Steinbrüchen, den Schaumkalkbänken, dem Steppenheidewald bis hin zum Leinach-Quellgebiet. Wer sich zu Beginn am Sportgelände SpVgg Leinach einen Flyer aus der Box genommen hat, kann an der jeweiligen Station die passenden Informationen darüber nachlesen. Ausflügler erfahren entlang der Strecke viel über die Geologie und die Verwendung des Muschelkalks.

Geschichte

Die Leinacher Agenda 21-Gruppe für Umwelt und Soziales hat mit der Unterstützung vom Landschaftspflegeverband Würzburg e.V., der Leinacher Wucht, der Arbeiterinteressengemeinschaft und weiteren fleißigen Helfern den Natur- und Kulturlehrpfad angelegt. Der rund sieben Kilometer lange Wanderweg wurde am 5. Juni 2006 der Öffentlichkeit vorgestellt.

Wegemarkierung

Tourenlogo ist eine Versteinerung aus der Zeit des Muschelkalks vor ca. 200 Millionen Jahren, ein Ceratit. [2] Dieser ist in grünlich-grauer Farbe auf weißem Untergrund samt den Schriftzug „Vom Espenloh zum Himmelberg durch den Leinacher Muschelkalk“ gedruckt. Innerorts sind diese Logos fast gänzlich verblichen, so dass nur noch nahezu weiße Flächen sichtbar sind. Auf diesen wurde nachträglich ein orangefarbener richtungsweisender Pfeil geklebt, der den Weg durch Leinach weist. Im Anschluss wird die Beschilderung zwar besser, vor allen Dingen besser lesbar, dennoch findet sich nicht direkt an jeder Wegkreuzung eine Markierung.

ÖPNV

Nächste Bushaltestelle: Leinach/An der Weeth


Siehe auch

Quellen und Weblinks

Einzelnachweise

  1. Main-Post: „Warum Tier-Attrappen im Leinacher Wald platziert wurden“ (4. Juni 2019)
  2. Ceratiten (Ceratitida) sind frühmesozoische Ammoniten, einer ausgestorbenen Teilgruppe der Kopffüßer. Näheres bei Wikipedia

Kartenausschnitt

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