Maria Schlimbach

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Maria Schlimbach (* 1. November 1878; † 19. Februar 1955 in Würzburg) war eine der ersten Würzburger Stadträtinnen. Sie leitete eine eigene höhere Mädchenschule und war Kreisvorsitzende des „Katholischen Deutschen Frauenbundes“.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

In den 1920er Jahren lebte sie im Haus Bibrastraße 5, wo sie auch ihr Bildungsinstitut „Lyzeum Maria Schlimbach“ betrieb. Auch die Geschäftsstelle des „Katholischen Deutschen Frauenbundes“ war in dem Gebäude angesiedelt. Im Würzburger Stadtrat hatte sie ein Mandat der Bayerischen Volkspartei inne. In nationalsozialistischer Zeit verlor sie - wie alle anderen Frauen im Stadtrat - ihr Mandat, wurde 1933 kurzzeitig in sogenannte Schutzhaft genommen. Ihre Schule konnte noch weiterbestehen bis sie 1937 mit der neuen städtischen höheren Lehranstalt für Mädchen zwangsvereinigt wurde.

Letzte Ruhestätte[Bearbeiten]

Maria Schlimbach fand ihre letzte Ruhestätte im Grab der Familie Schlimbach auf dem Würzburger Hauptfriedhof.

Siehe auch[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

  • Frauen in Würzburg. Stadtführer und Lesebuch. Hrsg. Stadt Würzburg, Echter Verlag 1996

Weblinks[Bearbeiten]