Konrad der Ältere

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Konrad der Ältere († 27. Februar 906) aus dem Hause der Konradiner war der Vater des späteren deutschen Königs Konrad der Jüngere.

Leben und Wirken

Konrad war 886 Graf im Oberlahngau, Graf im Wormsgau, ab 897 Graf im Hessengau, 903 Graf im Gotzfeldgau und 905 Graf in der Wetterau. Nachdem der fränkische Babenberger Markgraf Poppo von Thüringen gestürzt worden war, wurde Konrad 892 als Verwandter der Königin mit der Nachfolge Poppos betraut. Gleichzeitig wurde Konrads Bruder Rudolf I. zum Bischof von Würzburg ernannt, womit die Konradiner einen beherrschenden Einfluss nicht nur in Hessen, sondern nun auch in Thüringen und Mainfranken gewannen.

Babenberger Fehde

Als König Arnulf von Kärnten (887 bis 899 ostfränkischer König) Ende 899 starb und kurz darauf sein siebenjähriger Sohn Ludwig IV. das Kind zum König gewählt wurde, gewannen Konrad und seine Familie erheblichen Einfluss auf die Reichspolitik. Konrad konnte sich allerdings in Thüringen gegen die mächtiger werdenden Liudolfinger nicht behaupten, weshalb die Markgrafschaft Thüringen daher bereits vor 903 wieder verloren ging. Dafür wuchs der Familie mit dem Titel eines dux regni (dux, lat. Anführer, hier: Landesherzog) Lothringens für Konrads Bruder Gebhard weitere Macht zu. Konrad stand ab 902 in der Babenberger Fehde, in der er bei Fritzlar den Tod fand.

Letzte Ruhestätte

Konrad wurde in der Martinskirche in Weilburg beerdigt.

Konrads Erbe

Der Tod Konrads des Älteren und das Ende der Babenberger machte den Weg frei für Konrads Sohn, der dann mit dem Titel dux (Herzog) in Main- und Rheinfranken herrschte und 911 zum König des Ostfränkischen Reichs gewählt wurde.

Siehe auch

Weblinks

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