Konrad IV.

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König Konrad IV.

Konrad IV. (* 25. April 1228 in Andria/Apulien; † 21. Mai 1254 bei Lavello), war ab 1237 König des Heiligen Römischen Reiches bis zu seinem Tod und letzter Herrscher der Staufer.

Familiäre Zusammenhänge

Konrad war der einzige Sohn des Kaisers Friedrich II. mit dessen zweiter Ehefrau Isabella von Brienne, der Königin von Jerusalem. Seine Mutter starb bei der Geburt. Konrad IV. heiratete am 1. September 1246 in Vohburg an der Donau Prinzessin Elisabeth von Bayern (1227–1273), Tochter des Herzogs Otto II. Konrad und Elisabeth waren die Eltern des letzten Staufers, Konradin.

Deutscher König

Nach Aufstand und Absetzung seines Sohnes Heinrich VII., Konrads 17 Jahre älteren Halbbruders, versuchte Friedrich II., nun Konrad als Nachfolger aufzubauen. Dies misslang zunächst, da die 1235 versammelten Fürsten den zum Herzog von Schwaben ernannten Konrad nicht zum König wählen wollten.Die Wahl des Achtjährigen erfolgte schließlich im Februar 1237. Dies beinhaltete nicht nur den Titel des römisch-deutschen Königs, sondern auch die künftige Nachfolge als römisch-deutscher Kaiser. Diesen Wahlakt erkannte der Papst nicht an. Da Konrad zwar zum König gewählt, jedoch nicht gekrönt worden war, führte er den Titel „in Romanorum regem electus“ („der zum König der Römer Gewählte“). Nachdem der Papst seinen Vater 1245 abgesetzt hatte und 1246 Heinrich Raspe in Veitshöchheim und 1247 Wilhelm von Holland zum Gegenkönig gewählt wurden, exkommunizierte ihn Papst Innozenz IV. im April 1251.

Siehe auch

Weblinks