Kinderbewahranstalt (Zell a. Main)

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Die Kinderbewahranstalt war der Vorläufereinrichtung des heutigen Kindergartens der Marktgemeinde Zell a. Main

Standort

Die Betreuungseinrichtung zog mit Unterstützung durch Fanny Koenig in das Haus Kirchgasse 2 und wurde dort bis zur Eröffnung des neuen Kindergartens 1968 betrieben.

Geschichte

Am 10. Juni 1866 wurde auf Initiative von Ortspfarrer Johann Baptist Kestler eine Kinderbewahranstalt für Zell gegründet. Dieser befand sich zunächst in einer Mietwohnung im Judenhof, später im Schäferschen Haus. Schließlich schenkte der Zeller Ortsbürger Michael Klinger das Haus Kirchgasse 2 der Gemeinde Zell um dort dauerhaft die Kinderbewahranstalt unterzubringen. Alle anderen Kosten (nötige Umbauten, Besoldung der Kindergärtnerinnen) stiftete Fanny Koenig. Ebenso gründete sie eine Stiftung um den Bestand der Anstalt für alle Zeiten zu sichern (Klingersche Stiftung für die Kleinkinderbewahranstalt Zell. Rechtsnachfolger ist der Trägerverein der heutigen Kindertagesstätte St. Laurentius).

Baubeschreibung

Ehemals Wohngebäude, ab 1869 Kinderbewahranstalt, unregelmäßiger, zweigeschossiger Zweiflügelbau mit Walmdächern, über hohem Sockelgeschoss mit Fachwerkobergeschoss, um 1743, Hoftor, bez. 1743, Pforte, mit aufwändiger Supraporte, 18. Jahrhundert, Inschriftenfeld bez. 1883.

Ende der Kinderbetreuungseinrichtung

Beim Bau der Umgehungsstraße Zell fiel ein großer Teil des Geländes für die Kinderbewahranstalt notwendigen Modernisierungen führten zum Neubau der Kindertagesstätte St. Laurentius (Zell a. Main), die am 12. Mai 1968 ihrer Bestimmung übergeben wurde.

Siehe auch

Quellen und Literatur

Kartenausschnitt

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