Johann Baptist Kestler

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Geistlicher Rat Johann Baptist Kestler ( * 13. Oktober 1794 in Ochsenfurt; † nach 1886 in Zell a. Main) war Geistlicher, Chronist und Ehrenbürger von Ochsenfurt.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Am 23. März 1818 erhielt er die Priesterweihe und war zunächst Kaplan in Fladungen und Würzburg, dann Kurat in Rottenbauer und zuletzt Pfarrer in Zell a. Main. 1844 schrieb er eine Chronik über seine Heimatstadt Ochsenfurt.

Pfarrer in St. Josef Rottenbauer[Bearbeiten]

Johann Baptist Kestler trat am 11. März 1826 sein Amt als Pfarrer von St. Josef (Rottenbauer) an und musste die notwendige Inneneinrichtung mit gottesdienstlichen Geräte und Paramenten vervollständigen. 1829 standen bereits drei Altäre in der Kirche, jedoch war nur der Hochaltar für den Gottesdienst hergerichtet. Durch sein Betreiben wurde die Kuratie am 9. September 1847 zur Pfarrei erhoben. im gleichen Jahr wurde Kestler Pfarrer von St. Laurentius (Zell a. Main), später noch Schulinspektor.

Letzte Ruhestätte[Bearbeiten]

Er fand seine letzte Ruhestätte auf dem Friedhof Zell am Main.

Publikationen (Auszug)[Bearbeiten]

  • Johann Baptist Kestler, Nachrichten von der fränkischen Familie von Reibelt, in: Archiv des historischen Vereins von Unterfranken und Aschaffenburg, Band 2, 1834
  • Johann Baptist Kestler, Beiträge zur Geschichte der Stadt Heidingsfeld , 1836.
  • Johann Baptist Kestler, Beschreibung von Ochsenfurt, Verlag Ludwig Stahel, Würzburg, 1845

Ehrungen und Auszeichnungen[Bearbeiten]

Posthume Würdigung[Bearbeiten]

Nach ihm wurde die Johann-Baptist-Kestler-Straße im Ochsenfurter Ortsteil Lindhard/Bärentalsiedlung und die Kestlerstraße in der Marktgemeinde Zell a. Main benannt.

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Schematismus der Diözese Würzburg, Dekanat Heidingsfeld, 1846, S. 56
  • Ministerialblatt für Kirchen- und Schulangelegenheiten im Königreich Bayern, München 1865, S. 102
  • Peter Högler, Wer war Johann Baptist Kestler? - die geheimnisvolle Grabplatte auf dem Friedhof von Zell a. Main, Heimatpflege im Landkreis Würzburg, 1993

Weblinks[Bearbeiten]