Karl Alfred Kihn

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Dr. Karl Alfred Kihn (* 20. Oktober 1887 in Großauheim bei Hanau; † 10. Mai 1976 in Würzburg) war Jurist und Abgeordneter des Deutschen Bundestages für den Bundestagswahlkreis Würzburg von 1953 bis 1961.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Kihn studierte nach dem Abitur am Gymnasium in Aschaffenburg von 1907 bis 1911 Rechtswissenschaft an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg und in München. Er bestand 1911 das erste juristische Staatsexamen, absolvierte das Referendariat und promovierte. Von 1914 bis 1918 nahm er als Soldat am Ersten Weltkrieg teil. Kihn bestand 1919 das zweite juristische Staatsexamen, trat dann als Beamter in den Verwaltungsdienst ein und war von 1919 bis 1921 als Regierungsrat beim Landratsamt in Lohr tätig. Von 1921 bis 1931 arbeitete er im Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus in München und von 1931 bis 1938 amtierte er als Landrat des Landkreises Miltenberg. Kihn wirkte von 1938 bis 1947 als Referent bei der Regierung von Unterfranken in Würzburg und von 1947 bis 1950 als Abteilungsleiter im Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus.

Regierungspräsident von Unterfranken[Bearbeiten]

Von 1950 bis zu seinem altersbedingten Eintritt in den Ruhestand 1952 war er Regierungspräsident von Unterfranken.

Parteiämter[Bearbeiten]

Kihn trat nach 1945 in die in Würzburg am 13. Oktober 1945 gegründete Christlich-Soziale Union ein.

Abgeordneter in Bundestag[Bearbeiten]

Bei der Bundestagswahl 1953 wurde er in den Deutschen Bundestag gewählt, In dieser Zeit war er Vorsitzender des Arbeitskreises für Allgemeine und Rechtsfragen der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Er war als ordentliches Mitglied im Ausschuss für Angelegenheiten der inneren Verwaltung und des Ausschusses für Rechtswesen und Verfassungsrecht.

Mitgliedschaft[Bearbeiten]

1907 wurde er Mitglied der katholischen Studentenverbindung K.D.St.V. Thuringia Würzburg.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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