Joseph Franz Maria von Seinsheim

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Joseph Franz Maria Graf von Seinsheim

Joseph Franz Maria von Seinsheim (* 27. Januar 1707 in Regensburg oder Sünching; † 14. Januar 1787 in München) war Diplomat in Diensten des Kurfürsten von Bayern.

Familiärer Hintergrund[Bearbeiten]

Josephs Eltern waren der kurbayerische Geheime Rat und Hofratspräsident Graf Maximilian Franz von Seinsheim (1681–1737) und Anna Philippina Gräfin von Schönborn (1685–1721). Damit war Joseph Franz als Neffe mütterlicherseits mit den Fürstbischöfen Franz Georg von Schönborn, Friedrich Karl von Schönborn, Damian Hugo Philipp von Schönborn-Buchheim und Johann Philipp Franz von Schönborn verwandt. Sein jüngerer Bruder wurde der Würzburger Fürstbischof Adam Friedrich von Seinsheim.

Politische und diplomatische Laufbahn[Bearbeiten]

Joseph Franz war als ältester Sohn Erbe der väterlichen Güter und wurde 1726 Kämmerer und Hofrat von Karl VII.. 1728 studierte er an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg. 1731 wird er Gesandter in Mannheim, 1739 Pfleger in Schongau und 1745 Botschafter in Den Haag, sowie geheimer Konferenz- und Kriegsminister. 1764 wurde er zum Obersthofmeister ernannt und 1770 kurbayrischer Außenminister.

Akademiepräsident[Bearbeiten]

Joseph Franz Maria leitete von 1761 bis 1762, von 1769 bis 1771 und von 1779 bis zu seinem Tode die Bayerische Akademie der Wissenschaften.

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Andermann, Kurt, "Seinsheim" in: Neue Deutsche Biographie 24 (2010), S. 194-196 Onlinefassung

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise und Erläuterungen[Bearbeiten]