Johann Adam Maas

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Dr. Johann Adam Maas

Dr. Johann Adam Maas (* 1784 in Würzburg; † 13. November 1852 in Bad Kissingen) war Chirurg, Badearzt und medizinischer Fachbuchautor in Bad Kissingen.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Maas studierte bei Adam Elias von Siebold an der Medizinischen Fakultät der Julius-Maximilians-Universität Würzburg, ist dort am 21. Juli 1810 als Respondent genannt und promovierte zum Doktor der Medizin und Chirurgie.

Während der Koalitionskriege Napoleons war er bis 1814 als Militärarzt in einem Lazarett in Zell a. Main als Feldchirurg im Offiziersrang beim Landwehr-Bataillon eingesetzt.

Danach ging er als königlich-bayerischer Amts- und Landgerichtarzt nach Bad Kissingen. Damit war er dort Hauptbrunnen- und Salinen-Arzt, außerdem gleichzeitig Brunnenarzt im benachbarten Kurort Bad Bocklet.

Im Jahr 1834 war Maas Mitbegründer des Kissinger Theresienspitals für hilfsbedürftige Knechte und Mägde in den Kurhäusern, das aus einer Stiftung von König Ludwig I. von Bayern und dessen Ehefrau Therese finanziert wurde. Dort war er auch als Arzt tätig und stiftete sein Jahresgehalt dem Spital.

Mitgliedschaft[Bearbeiten]

Maas war Mitglied der Philosophisch-Medizinischen Gesellschaft zu Würzburg.

Publikationen (Auszug)[Bearbeiten]

1820 veröffentlichte er die erste Auflage seiner Schrift Kissingen und seine Heilquellen, in der Stahel'schen Universitäts-Buchhandlung. Die erste Auflage, die auch in der medizinischen Fachwelt Beachtung fand, war 1828 vergriffen, weshalb 1830 eine zweite und stark erweiterte Auflage erschien. In seinem Buch stellte Maas die These auf, kein Kissinger Bürger seiner Zeit leide an Hämorrhoiden, da alle das Heilwasser aus dem Maxbrunnen (Saurer Brunnen) trinken würden.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]