Hermann von Salm

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Graf Hermann von Salm (* um 1030; † 28. September 1088 in Cochem) stammte aus dem Adelsgeschlecht Luxemburg, war Gegenkönig von Heinrich IV. und siegte in der Schlacht von Pleichfeld.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Hermann von Salm wurde am 6. August 1081 von den in Ochsenfurt versammelten Sachsen und Schwaben als Nachfolger von Rudolf von Rheinfelden zum Gegenkönig gewählt, während Heinrich IV. in Italien weilte. Am 26. Dezember wurde er in Goslar von Erzbischof Siegfried von Mainz gekrönt. 1086 war Heinrich an einem Zuge nach Franken und Schwaben beteilit, der jedoch über militärische Augenblickserfolge, wie die Besetzung von Würzburg nach dem Sieg über ein vom Kaiser angeführtes Ertsatzheer bei Oberpleichfeld mit Unterstützung des Herzogs von Bayern, Welf V. am 11. August 1086, nicht wesentlich hinaus kam. Schon kurze Zeit später wurde die Stadt von Kaiser Heinrich befreit. Seiner Rolle als Schattenkönig überdrüssig, zog er sich 1088 in seine angestammten Erblande an der Mosel zurück und verlor noch im selben Jahr beim Kampf um Cochem sein Leben.

Posthume Würdigung[Bearbeiten]

Nach ihm wurde die Salmstraße in Kleinochsenfurt benannt.

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Schieffer, Theodor, "Hermann von Salm" in: Neue Deutsche Biographie 8 (1969), S. 628-630 Onlinefassung

Weblinks[Bearbeiten]