Hermann Max Hubert Kraus

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Hermann Max Hubert Kraus (* 12. Mai 1888 in Kempten/Allgäu; † 9. September 1941 in Eppstein/Main-Taunus-Kreis) war Jurist, Politiker und Landrat im Landkreis Ochsenfurt.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Kraus besuchte das Progymnasium in Oettingen/Bayern und das Gymnasium Weiden/Opf. bevor er Rechtswissenschaften an den Universitäten Erlangen, Berlin und Kiel studierte. 1911 bestand er das Staatsexamen in Erlangen. Als Rechtspraktikant wirkte er am Amtsgericht Weiden und am Landgericht München. Es folgten bis zum Beginn des Ersten Weltkrieges Praktika beim Bezirksamt, im Stadtrat sowie in einer Rechtsanwaltskanzlei. Am Ersten Weltkrieg nahm er als Kriegsfreiwilliger von 1914 bis 1918 teil, in der Artillerie, zuletzt als Richtkanonier mit Kämpfen im Elsass, in Rumänien und Frankreich. 1917 wurde er als Leutnant der Reserve bei Douaumont nahe Verdun verwundet. 1918 geriet er in britischee Kriegsgefangenschaft aus der er 1919 entlassen wurde. 1920 legte er die Zweite juristische Staatsprüfung ab und wurde Akzessist bei der Regierung von Oberbayern, kurz danach Bezirksamtmann am Bezirksamt Neustadt/Aisch und 1933 Regierungsrat.

Landrat in Ochsenfurt[Bearbeiten]

1935 war er zunächst Bezirksoberamtmann bzw. Landrat am Bezirksamt Ochsenfurt. 1936 trat er in die NSDAP ein, stand jedoch kurz vor seinem Tod aufgrund seiner Kritik an der Kriegspolitik von Adolf Hitler vor seiner Abberufung als Landrat.

Siehe auch[Bearbeiten]

Ehrungen und Auszeichnungen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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