Groezzmühle

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Die mittelalterliche Groezzmühle lag an der Kürnach.

Lage[Bearbeiten]

Das Bachbett der Kürnach lag vor dem Bau des Bürgerspitals etwas weiter östlich. Dafür spricht ein Befund, der 1953 beim Neubau des Spitals gemacht wurde. Damals entdeckte man in der Nordwestecke des Spitals ein altes verschlammtes Bachbett, welches unter den Häusern der unteren Theaterstraße lag. Vermutlich erfolgte die Verlegung des Bachbettes und der Mühle im 14. Jahrhundert.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Groezzmühle bestand sicher schon vor der Errichtung des Bürgerspitals im Jahre 1317 und könnte mit der 1310 erwähnten „Ziegelmühle“ identisch sein. 1339 ist zu lesen: „molendinum situm prope hospitale“ [1], womit allerdings noch nicht feststeht, ob die Mühle damals schon ganz im Besitz des Bürgerspitals war. 1376 wird die Mühle mit der Quetelmühle erwähnt und war nun im Besitz des Bürgerspitals. In den Folgejahren wurde nur noch von der Spitalmühle gesprochen.

Es ist davon auszugehen, das die Groezzmühle als die Vorgängerin der Bürgerspitalmühle angesehen werden kann, wenn sie auch nicht an der gleichen Stelle wie diese lag.

Siehe auch[Bearbeiten]

Quellen und Literatur[Bearbeiten]

  • Franz Seberich: Pleichach und Kürnach und ihre Mühlen im Stadtbereich. In: Die Mainlande, 6. Jahrgang, Nr. 3, S. 10 f. und Nr. 4, S. 13 f.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bürgerspitalurkunde I 202

Kartenausschnitt[Bearbeiten]

Ehemaliger Standort der Groezzmühle
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