Gregor Popp

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Gregor Popp († 7. November 2012) war verbeamteter Vermessungstechniker und bis zu seinem Tod ehrenamtlicher Kreisheimatpfleger im Landkreis Würzburg.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Gregor Popp war Vermessungsbeamter und Hobby-Heimatforscher. Er hatte sich schon in der Erforschung von Bildstöcken in Rimpar, Maidbronn und Gramschatz einen Namen gemacht.

Kreisheimatpfleger[Bearbeiten]

Gregor Popp war von 1989 bis 2012 ehrenamtlicher Kreisheimatpfleger für den nördlichen Landkreis Würzburg. Noch ganz jung im Amt wirkte Popp 1990 am ersten Kulturherbst des Landkreises Würzburg mit. Damals stellte er im Pfarrheim von Burggrumbach anhand des Bestandes der Gemeinde Unterpleichfeld die verschiedenen Stile der Bildstöcke vor. 1993 war eine andere Ausstellung über das Winzerdorf Thüngersheim und dessen historische Bausubstanz so gut besucht, dass sie verlängert werden musste. Danach hat er über Hoftore und Pforten im Landkreis Broschüren verfasst, genauso wie über Grenzsteine als Rechtsmale durch die Jahrhunderte, die Geschichte der Wirtshausausleger, die Echtertafeln an den Kirchen oder die spätmittelalterlichen Sühnekreuze. Er dokumentierte Flurnamen, Brauchtümer und Feste im Jahresverlauf und trug zur Erweiterung der Denkmalliste des Landkreises Würzburg bei.

Nachfolger[Bearbeiten]

Nach seinem Tod ernannte im Mai 2013 der Kreisausschuss seine Nachfolgerin Anna Adelmann.

Publikationen[Bearbeiten]

  • Gregor Popp: Bildstöcke. Rimpar, Maidbronn und Gramschatz. Hrsg.: Freundeskreis Schloß Grumbach e. V. 2002

Letzte Ruhestätte[Bearbeiten]

Gregor Popp wurde auf dem Friedhof in Maidbronn beigesetzt.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]