Georg Christophorus Peter

Georg Christophorus Peter (* 22. August 1719 in Zellingen; † 1782 in Würzburg) war „hochfürstlich geistlicher Regierungs- und kayserlicher Landgerichts Rechnungs-Revisor“ sowie Jüngerer Bürgermeister von Würzburg.
Familiäre Zusammenhänge
Sein Vater war Johann Georg Peter, seine Mutter Maria Katzenberger. Er hatte sechs Geschwister. [1] Georg Christophorus Peter war mit Catharina verheiratet, die Witwe des Landgerichtsrevisors Johann Lehritter war.
Leben und Wirken
Peter wurde im Oktober 1739 als Bürger der Stadt Würzburg aufgenommen. Verhältnismäßig viel später wurde er in den Unterrat aufgenommen, ernannt vom Domkapitel, besonders gefördert durch einen Domherrn von Sickingen. Am 19. November 1764 wurde er gemäß Ratsprotokoll Nr. 112 zum Jüngeren Bürgermeister ernannt und hatte das Amt unter dem Älteren Bürgermeister Friedrich Georg Hermann Joseph Ebenhöch bis 1765 inne. Außerdem verwaltete er die Hochfürstlich Guttenbergische Milde Stiftung und das Domus Emeritorum des Hochstifts Würzburg. [2]
Heutige Zeugnisse

Im Sockel der Pietà Innerer Neuberg befindet sich das Wappen von Georg Christophorus Peter.
Siehe auch
Quellen
- Hans-Peter Baum: Das „Silberne Ratsbuch” des Stadtarchivs Würzburg. Zeugnisse Würzburger Buchmalerei des 18. Jahrhunderts. Würzburg: Schriften des Stadtarchivs Würzburg, Band 19, Verlag Ferdinand Schöningh. S. 52–53, ISBN: 978-3-87717-840-9
- Stadtarchiv Würzburg
Einzelnachweise und Erläuterungen
- ↑ Georg Christophorus Peter auf oberndoerfer.net
- ↑ Domus Emeritorum bezeichnete im historischen Kontext, insbesondere in Würzburg, ein Wohnhaus oder eine Einrichtung für Emeriten (aus dem Dienst geschiedene, oft ältere Kleriker). Die Einrichtung befand sich während der Regierungszeit des Fürstbischofs Johann Gottfried von Guttenberg (Ende 17. Jahrhundert) in der Nähe der „Kapelle zum kalten Loch“ (Spiegelstraße). Nach 1700 wurde das Domus Emeritorum in Johann Gottfrieds Seminarium in die Münzstraße verlegt. Es diente als Wohn- und Versorgungshaus für Geistliche, die ihren Dienst beendet hatten und wird auch als „Emeritenanstalt der Diözese Würzburg“ bezeichnet. Quelle: Winfried Romberg: Johann Gottfried von Guttenberg. Zum 300. Todestag eines bedeutenden Würzburger Fürstbischofs. In: Frankenland Ausgabe 1998, S. 406 ff. (Online-Fassung)
