Georg-August Graf von Ysenburg-Büdingen

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Georg-August Graf von Ysenburg-Büdingen (* 5. November 1741 in Schloss Philippseich; † 21. November 1822 in Nürnberg) war erster Kommandant im Range eines Generalleutnants des damals neu stationierten 9. königlich-bayerisches Infanterie-Regiments. und Gouverneur von Würzburg in den Jahren 1805 und 1806.

Militärische Laufbahn[Bearbeiten]

Am 17. April 1748 wurde er zum Fähnrich im holländischen "Baden-Badenschen" Regiment zu Fuß ernannt, von dem er am 23. April 1759 als Fähnrich zum kurpfälzischen "Kurfürstin Leib-Dragoner" Regiment wechselte und nahm am Siebenjährigen Krieg teil.

Am 1. Juli 1779 erfolgte die Beförderung zum Oberstlieutenant, am 22. April 1783 zum Oberst im Infanterie-Regiment "General Joseph Freiherr von Hohenhausen". Nach einer kurzen Verwendung als Hofkriegsrat und Chef des Personal-Departements in Mannheim wurde er am 3. November 1789 zum Kommandeur des 3. Grenadier-Regiments ernannt.

Am 28. Februar 1794 zum Kommandierenden des kurpfalz-bayerischen Kontingents der Reichsarmee ernannt führte Ysenburg es in den Feldzügen 1794 bis 1796 gegen Frankreich. Für seine Leistungen erhielt er am 24. Oktober 1796 das Militär-Ehrenzeichen.

Am 10. Juni 1797 zum Generalleutnant befördert wurde ihm das Provinzialkommando der bayerischen Armee in der Rheinpfalz übertragen, das er bis 1802 innehatte.

Rolle nach der Säkularisation[Bearbeiten]

Am 2. Juni 1802 besetzte er im Zuge der militärischen Übernahme des Fürstbistums Würzburg die Stadt und übernahm das Kommando über die fränkischen Truppen. Kurfürst Max Josef von Pfalz-Bayern lässt durch seine Truppen unter General von Ysenburg-Büdingen das säkularisierte Fürstbistum besetzen.

Gouverneur in Würzburg[Bearbeiten]

Am 27. September 1805 erfolgte die Ernennung zum Gouverneur in Würzburg und auf der Festung Marienberg. Nach dem Verlust Würzburgs an das Großherzogtum Würzburg im Jahre 1806 erhielt er den Befehl, das Kommando über die in Franken stehenden Truppen von Bamberg aus zu führen.

Ehrungen und Auszeichnungen[Bearbeiten]

Mit Armeebefehl vom 1. März 1806 wurde er mit dem Großkreuz des Militär-Max-Joseph-Ordens ausgezeichnet.

Siehe auch[Bearbeiten]

Posthume Würdigung[Bearbeiten]

Nach Graf Georg-August wurde die Ysenburgstraße im Stadtteil Zellerau benannt.

Weblinks[Bearbeiten]