Gefechte bei Uettingen

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Denkmal für die Gefallenen der Königlich-bayerischen Infanterie-Regimenter 4, 7 und 10 des Deutschen Krieges von 1866 auf dem Vogelsberg über Roßbrunn

Die Gefechte bei Uettingen waren die letzten kriegerischen Auseinandersetzungen des Mainfeldzuges im Deutschen Krieg am 25. Juli und 26. Juli 1866 zwischen Preußen und dem Königreich Bayern.

Gefechtsablauf

Nach langen ausgegelichenen Gefechten um Uettingen und Roßbrunn wurden die bayerischen Truppen zurückgedrängt. Zwei der Geschütze mussten bei Uettingen zurückgelassen werden. Nach dem preußischen Bombardement auf die Festung Marienberg in Würzburg am Folgetag kam eine regionale Waffenruhe zustande, der am 2. August der allgemeine Waffenstillstand folgte, unterschrieben von den beiden Generalfeldmarschallen Karl von Bayern und Edwin von Manteuffel auf preussischer Seite im Pfarrhaus von Eisingen.

Miliitärische Erkenntnisse

Der spätere Prinzregent Luitpold von Bayern sah 1867 die Gründe der Niederlage in der mangelnden Rüstung und der langen Mobilmachung, darüber hinaus hatte er das lange Aussetzen von Manövern und den uneinheitlichen Willen der Verbündeten angeprangert. 1869 schrieb das österreichische Generalstabsbüro für Kriegsgeschichte zu den Kämpfen in Hettstadt und Uettingen: „Bayerischerseits verfügte man, wie schon früher angegeben, über eine genügende Macht in jener Gegend, um den Gegner abzuweisen. Doch Mangel an einer einheitlichen Leitung – die Truppen waren von verschiedenen Divisionen und Brigaden und Niemand übernahm den Befehl – war Ursache, dass auch hier die Preussen keinen ernstlichen Widerstand fanden.“

Heutige Zeugnisse

An die Gefechte erinnern Gedenksteine auf dem Friedhof Uettingen und das Gefallenendenkmal auf dem Vogelberg über Roßbrunn.

Siehe auch

Weblinks

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