Günther Küchenhoff

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Prof. Dr. Günther Küchenhoff (* 21. August 1907 in Breslau; † 13. Februar 1983 in Würzburg) war Jurist und Professor an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Nach Volksschule, Privatunterricht und Gymnasium bestand er 1925 das Abitur und begann ein Studium der Rechtswissenschaften, Philosophie und Nationalökonomie an der Universität Breslau, wor er 1928 die Erste juristische Staatsprüfung und 1929 promovierte. Anschließend war er Fakultätsassistent der dortigen juristischen Fakultät bis zur Zweiten juristischen Staatsprüfung. Er wirkte als Richter ,Amts- und Landgerichtsrat, Hilfsrichter am Oberlandesgericht Breslau und habiliterte sich 1939. Nach Justiztätigkeit als Oberlandesgerichtsrat in Stettin, wurde er Vertreter des Lehrstuhls in Greifswald, bevor er in russische Kriegsgefangenschaft geriet und in den Westen vertrieben wurde. 1951 ließ er sich als Rechtsanwalt in Westfalen nieder.

Professor in Würzburg[Bearbeiten]

Am 1. November 1955 wurde Küchenhoff kommissarischer Lehrstuhlvertreter und ab 1. Februar 1956 Ordinarius an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg bis zu seiner Emeritierung im Jahr 1975 bzw. einer weiteren Lehrstuhlvertretung bis 1976.

Forschungsgebiete[Bearbeiten]

Staatsrecht, Verwaltungsrecht, Völkerrecht, später Rechtsphilosophie, Arbeitsrecht und Staatslehre. Er gilt seit 1957 als Pionier des Weltraumrechts.

Ehrungen und Auszeichnungen[Bearbeiten]

Mitgliedschaft[Bearbeiten]

Küchenhoff war Ehrenmitglied der K.D.St.V. Cheruscia Würzburg.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]