Franz Falkenstein
Franz Falkenstein (* 4. November 1763 in Würzburg; † 3. April 1829 in Gerolzhofen) war katholischer Geistlicher und zeitweise Ortspfarrer in Holzkirchen.
Geistliche Laufbahn
Falkenstein trat am 9. November 1784 in das Würzburger Priesterseminar ein. Seine Tonsur [1] erhielt er am 18. Dezember 1784 und seine Minores [2] am selben Tag. Zum Subdiakon wurde er am 10. Juni 1786 geweiht.
Die Priesterweihe erhielt er am 2. Juni 1787. Anschließend war er als Kaplan in Simmershausen und von 1789 bis 1791 in Wiesentheid. Als Kuratus war Falkenstein von 1797 bis 1800 in Rimpach und trat am 10. August 1800 eine Stelle als Pfarrer von Premich an, die er bis zum 17. Januar 1806 inne hatte.
Ortspfarrer in Holzkirchen
Vom 11. September 1805 bis zum Jahr 1817 war er Pfarrer der Gemeinde St. Michael in Holzkirchen mit St. Maria und St. Johannes in Wüstenzell. Seine letzte Pfarrstelle hatte er in Gerolzhofen, wo er verstarb.
Siehe auch
- Personen, die in Würzburg geboren sind
- St. Michael (Holzkirchen)
- St. Maria und St. Johannes der Täufer (Wüstenzell)
- Seelsorger Holzkirchen
Quellen und Literatur
- August Amrhein: Das Landkapitel Lengfurt, Franconia Sacra. Geschichte und Beschreibung des Bisthums Würzburg. Würzburg 1896, S. 211 (Online-Fassung)
- Addreß-Kalender vom Großherzogthume Würzburg 1810, S. 127
- Großherzoglich Würzburgischer Hof- und Staats-Kalender: für das Jahr 1813, S. 271
- Die Fundstellen zu den biografischen Angaben entstammen der Klerikerdatenbank des Diözesanarchivs Würzburg.
Erläuterungen und Hinweise
- ↑ Die Tonsur (lat. tonsura „Scheren“, von tondere „scheren“) ist die vollständige oder teilweise Entfernung des Kopfhaares aus religiösen Gründen oder die daraus entstandene Frisur. Sie ist aus verschiedenen Religionen wie Christentum, Buddhismus oder Hinduismus bekannt. Weitere Informationen bei Wikipedia [1].
- ↑ Unter den niederen Weihen (lateinisch [ordines] minores) wird eine Form der Beauftragung zu Diensten in der christlichen Kirche verstanden, die im Lauf der Kirchengeschichte verschiedene Ausprägungen und theologische Gewichtungen hatte. Kleriker, die die niederen Weihen empfangen hatten, wurden auch als Minoristen bezeichnet. Weitere Informationen bei Wikipedia [2].
