Ferdinand Christoph Peter von Sickingen

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Ferdinand Christoph Peter Freiherr von Sickingen (* 12. März 1713 in Regensburg; † 19. März 1793 in Würzburg) war Domkustos, Stiftspropst und Rektor der Julius-Maximilians-Universität Würzburg.

Geistliche Laufbahn[Bearbeiten]

Im September 1723 bezieht er die Ritterakademie Ettal und 1727 wird er Domizellar in Würzburg. Ab 1733 ist er an der Universität Straßburg, danach in Heidelberg immatrikuliert. 1736 erhält er die Diakonatsweihe und wird 1740 Domherr und 1757 Domkustos. Ab 1755 war er Vizepräsident der geistlichen Regierung, danach Kanzleipräsident und ab 1779 Präsident der Hofkammer und des Hofgerichtsrates. Am 18. Mai 1779 wird er einstimmig zum Propst am Stift Neumünster gewählt. In Würzburg bewohnt er die Kurie Sternberg.

Rektor der Universität Würzburg[Bearbeiten]

Ferdinand Christoph Peter Freiherr von Sickingen war 1763 bis 1764 Rektor der Universität Würzburg.

Letzte Ruhestätte[Bearbeiten]

Bestattet wurde Freiherr von Sickingen im Kapitelhaus.

Nachlass[Bearbeiten]

Sein ehemaliger Schreibtisch, ein seltenes Beispiel barocker Möbelkunst, befindet sich im Mainfränkischen Museum auf der Festung Marienberg.

Siehe auch[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

  • Alfred Wendehorst: Das Stift Neumünster in Würzburg. Germania Sacra NF 26: Die Bistümer der Kirchenprovinz Mainz. Das Bistum Würzburg 4. de Gruyter, Berlin/New York 1989, ISBN 3-11-012057-7, S. 324-325.

Weblinks[Bearbeiten]