Feldbergkreuz (Leinach)

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Feldbergkreuz bei Leinach

Das Feldbergkreuz (auch Wegkreuz am „Greußenheimer Berg“) ist ein Wegkreuz in der Gemarkung von Oberleinach.

Standort

Das Feldbergkreuz steht an der Staatsstraße 2310 nahe der Gemeindegrenze zwischen Greußenheim und Leinach gegenüber der Einmündung des „Firstwegs“ in der Flurlage „Strickweg“. Im Nordosten liegt der namensgebende „Feldberg“. Die Stelle ist zugleich der höchste Abschnitt der Straße zwischen von Leinach nach Greußenheim und wird daher als „Greußenheimer Berg“ bezeichnet.

Beschreibung

Corpus-Christi-Figur aus Gussmetall an überdachtem Holzkreuz aus Eiche.

Bedeutung

Am Dienstag vor Fronleichnam wird auf der vierten Etappe (Unterleinach - Greußenheim - Uettingen - Helmstadt Neubrunn - Külsheim) der Fußwallfahrt von Fulda nach Walldürn am Feldbergkreuz ein Fünf-Wunden-Gebet abgehalten.

Geschichte

Die erste Wallfahrt aus dem thüringischen Eichsfeld nach Walldürn ist für den 8. Juni 1683 belegt. Im Jahre 1706 schlossen sich die Eichsfelder und die Fuldaer Walldürnpilger zusammen. An der Wallfahrt nehmen auch eine große Zahl Pilger aus Unterfranken und aus Orten am Wallfahrtsweg teil.

Wann das Kreuz errichtet und als Wallfahrtsstation diente, ist nicht bekannt. In der Uraufnahme im BayernAtlas (Zeitraum 1808 - 1864) ist kein Wegkreuz eingezeichnet, jedoch ist am Waldrand nördlich des heutigen Standorts ein Baum als Grenzzeichen markiert. [1] Das Wegkreuz stand bis zum Jahr 2000 nördlich des Feldwegs in der Flurlage „Feldberg“ [2] und wurde dann an den heutigen Standort näher in den Einsichtbereich versetzt. Danach war es mehrfach beschädigt worden. Glücklicherweise hatte der Bauernverband den wertvollen Christus-Korpus schon vor der Versetzung des Kreuzes gesichert und gegen eine Nachbildung ausgetauscht. Nachdem diese Kopie bei mehreren Anschlägen zerstört wurde, ließen die Landwirte einen Korpus aus Gussmetall fertigen. Zuletzt wurde das Holzkreuz oberhalb der Eisenhalterung abgesägt. Daher wurde bei der jetzigen Ausführung in das Kreuz aus bestem Eichenholz ein nicht sichtbarer massiver Stahlkern eingearbeitet.

Siehe auch

Quellen und Weblinks

Einzelnachweise

Kartenausschnitt

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