Erwin Hanft

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Erwin Hanft (* 14. September 1921 in Münnerstadt; † 28. Juli 2017 in Würzburg) war Volkswirt und Geschäftsführer der Gemeinnützigen Wohnungsgesellschaft Franken GmbH.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Aufgewachsen als eines von vier Geschwistern, besucht er in Münnerstadt das Gymnasium, macht nach dem Abitur den Pilotenschein und wird mit 19 Jahren in den Krieg geschickt. Im August 1944 wird er in Rumänien abgeschossen. Er muss notlanden, bringt die Maschine samt Besatzung aber heil auf den Boden. Fünf Jahre verbringt er in russischer Kriegsgefangenschaft und kehrt im September 1949 nach Münnerstadt heim.

Nach dem Volkswirtschaftsstudium an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg beginnt er seine Berufstätigkeit 1953 bei der damaligen Landeswohnungsfürsorge und späteren Landeswohnungs- und Städtebaugesellschaft Bayern (LWS). Zunächst als Sachbearbeiter, steigt er schnell auf und leitet bis 1986 die LWS in Unterfranken. Von 1965 bis 1992 ist er auch Geschäftsführer der Gemeinnützigen Wohnungsgesellschaft Franken GmbH.

Stifter[Bearbeiten]

Fünf Heime für Behinderte hat Erwin Hanft, Mitbegründer der Stiftung Offene Behindertenhilfe im Jahr 1984 als ehrenamtlicher Bauleiter errichtet, 134 Wohnplätze sind damit in Würzburg entstanden, in der Ruppertsgasse, im Unteren Weg, im Sterntalerweg (alle Heidingsfeld), in der Friedrichstraße. Erst im Frühjahr 2011 wurde das letzte Wohnheim bezogen, in der Dr.-Maria-Probst-Straße in der Zellerau, gegenüber vom DAV Kletterzentrum Würzburg. Er wirkt nach wie vor als Vorstandsvorsitzender der Stiftung.

Ehrungen und Auszeichnungen[Bearbeiten]

Namensgeber[Bearbeiten]

Erwin Hanft ist Namensgeber von „Haus Erwin Hanft“. In Anerkennung seiner Verdienste hat die Stiftung Offene Behindertenhilfe dem Wohnheim seinen Namen gegeben.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]