Ernst Lutze

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P. Prof. Dr. Ernst Lutze SJ (* 30. August 1910 in Krefeld; † 1983 in Oberleinach) war Jesuit und von 1971 bis zu seinem Tod Seelsorger in Oberleinach.

Geistliche Laufbahn[Bearbeiten]

1930 trat Ernst Lutze in den Jesuitenorden ein. Von 1933 bis 1936 studierte er Philosophie in Valkenburg/Holland und München, von 1938 bis 1942 Theologie. 1940 wurde er zum Priester geweiht. Nach seinem Theologiestudium wurde er bei der Luftwaffe bis 1945 als Kriegspfarrer eingesetzt.

Nach dem Zweiten Weltkrieg studierte er von 1946 bis 1950 deutsche und englische Sprach- und Literaturgeschichte, Kunstgeschichte und Archäologie in Bonn und Dublin/Irland. Nach seiner Promotion 1950 war Lutze von 1951 bis 1959 Studienrat in Bad Godesberg, ab 1960 Professor der deutschen Literatur und der europäischen Geistesgeschichte an der Sophia-Universität der Jesuiten in Tokio/Japan.

Seelsorger in Oberleinach[Bearbeiten]

1971 kehrte er nach einer schweren Erkrankung zurück und wurde Seelsorger in Oberleinach. Die katholische Pfarrkirche St. Laurentius gestaltete er mit eigenen Ideen und Durchsetzungsvermögen zu einem Kleinod im Leinachtal. Er wurde im Priestergrab im Friedhof Oberleinach beigesetzt.

Siehe auch[Bearbeiten]

Quellen und Literatur[Bearbeiten]

  • Christine Demel: Leinach. Geschichte - Sagen - Gegenwart. Selbstverlag Gemeinde Leinach, Leinach 1999, S. 227