Echter-Galerie

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Eingang zur Echter-Galerie am Dominikanerplatz

Die Echter-Galerie ist eine Einkaufspassage in der Fußgängerzone, die Juliuspromenade und Schönbornstraße verbindet.

Geschichte

Die heutige Einkaufspassage ist in das 1915 errichtete, 1945 zerstörte und dann wiederaufgebaute Echterhaus an der Ecke Juliuspromenade/Dominikanerplatz integriert. [1] 1997 wurde die kirchliche Immobilie, verwaltet von der Verwaltungs-GmbH St. Bruno-Werk, für 18 Mio D-Mark (etwa 9,2 Mio. Euro) zur Echter-Galerie umgebaut. In drei Stockwerken wurden 2.600 Quadratmeter Büros und Praxen, 600 Quadratmeter Wohnungen und 2.600 Quadratmeter Verkaufsfläche (20 Geschäfte) untergebracht. Unter der Lichtkuppel schmückt die Passage ein sechs Meter hoher Wandbrunnen aus Granit und Stahl.

2008 wurde ein erneuter Umbau beschlossen. Die große Esstheke im Erdgeschoss war nicht mehr zeitgemäß, das Obergeschoss, nur über eine breite Treppe erreichbar, glänzte mehr durch Leerstände denn als Einkaufsparadies. Der erste Stock sollte zu Büroflächen umgestaltet und nur noch das Erdgeschoss als Einkaufspassage genutzt werden. [2] [3] [4] Der Umbau wurde im Jahr 2009 vollzogen (veranschlagt waren dafür 440 000 Euro), dabei wurde die zentrale Treppe zur Galerie im ersten Stock aufgegeben und die Decke geschlossen, um mehr Fläche zu gewinnen. Einige der vorherigen Geschäfte verließen die Passage (Juwelier Thein, Presse Wich und der Accessoire-Laden Blickfang). Ein großer Teil der Fläche wurde von denn's Bio-Supermarkt übernommen.

Ende 2025 schlossen innerhalb kurzer Zeit die Vitasano Apotheke, Alis Schlemmergrill, Eiscafé Rialto und die Obstecke in der Echter-Galerie. Nach Aussage des Verpächters war der Grund darin zu suchen, dass die Echter Galerie an der Juliuspromenade schon länger Sorgen bereitete. Die Betriebskosten seien zu hoch. Das liege auch an der Passage, die besonders in den Wintermonaten zu hohen Heizkosten für die Ladenbetreiber führt. Die SBW-Bauträger- und Verwaltungs-GmbH als Verpächterin will die Echter-Galerie deshalb sanieren und „zukunftsfähig machen“. Heißt: Nicht nur die Fassade soll verschönert werden, sondern die gesamte Immobilie von außen und innen. Ein wichtiger Punkt werde dabei sein, dass die Passage verschwinden soll. Stattdessen wird es zwei Eingänge in die Echter-Galerie geben, die mit Türen verschlossen sind. Derzeit ist geplant, mit der Sanierung im Frühjahr 2027 zu beginnen. [5]

Siehe auch

Einzelnachweise

Kartenausschnitt

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