Wegkapelle Bernhardsgrube (Unterleinach)

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Wegkapelle in der Fortsetzung des Weges An der Fain in der Gemarkung Unterleinach

Die Wegkapelle Bernhardsgrube ist ein Baudenkmal in der Gemarkung von Unterleinach.

Lage

Die Kapelle befindet sich außerhalb der Bebauung in der Fortsetzung des Weges An der Fain.

Geschichte

Die Wegkapelle wurde schon von Lehrer Karl Spiegel 1908 in einer Sage erwähnt. Karl Spiegel nannte ihn „Bans-Bil auf dem Buckel der Feigerad“. Der Name weist auf ein sehr hohes Alter hin und kann mit einem Bann-Zeichen, das vorher an dieser Stelle stand, zusammenhängen. Die alte Prozessionsnische wurde in ähnlicher Weise 1990 durch die Feldgeschworenen Unterleinachs von Maurerpolier Norbert Steinmetz neu errichtet. Willi Grimm aus Kleinrinderfeld schuf für das Innere eine Reliefplatte aus rotem Sandstein. Fromme Leinacher haben wie früher zusätzlich kleine Marienfiguren in die Nische gestellt.

Baubeschreibung

„Wegkapelle, 19. Jahrhundert, in der ,Bernhardsgrube’“

Aufbau und Ikonografie

Die Reliefplatte aus rotem Sandstein im Innern zeigt den Hl. Wendelin, der ein kleines Schaf auf den Armen trägt. Neben ihm im unteren Drittel Ochs und Esel.

Inschriften

DIESER BILDSTOCK WURDE IM JAHRE 1990 IN ZUSAMMENARBEIT MIT DER GEMEINDE LEINACH VON DEN FELDGESCHWORENEN DER GEMARKUNG UNTERLEINACH ERBAUT. ER WURDE AM 30. JUNI 1990 VON HERRN PFARRER KRÄMER DEM HL. WENDELINUS GEWEIHT.
  • Sandsteinrelief: HL: WENDELIN / BITTE FÜR UNS.

Bildergalerie

Siehe auch

Quellen und Literatur

Kartenausschnitt

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