Maria Hilf (Tauberrettersheim)

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Bergkapelle Maria Hilf auf dem Holzberg
Altar in der Bergkapelle Maria Hilf
1. Kreuzwegstation
14. Kreuzwegstation

Lage[Bearbeiten]

Die katholische Bergkapelle Maria Hilf steht auf einer Anhöhe auf dem Holzberg, der zum Karlsberg führt.

Patronat[Bearbeiten]

Das Fest „Maria - Hilfe der Christen“ - „Auxilium“ ist lateinisch für „Hilfe“ - das „Schutzmantelfest“, wurde von Papst Pius VII. eingeführt, als er nach dem Sieg über Napoleon am 24. Mai 1814 nach Rom zurückkehren konnte. Gedenktag ist der 24. Mai.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Kapelle wurde auf Initiative des Ortspfarrers Wilhelm Apprich von dem ortsansässigen Baumeister Sebastian Schiffmann auf Grund einer Skizze eines bekannten Würzburger Kunsthistorikers in einfachem Spätbarock erbaut. Die Weihe erfolgte am 21. Juni 1934 durch Bischof Matthias Ehrenfried. Im Altar wurden Reliquien der Heiligen Eugen, Felix und Urban eingesetzt. Finanziert wurde der Bau der Bergkapelle durch private Spenden.

Baubeschreibung[Bearbeiten]

Die Kapelle ist kleiner Saalbau mit Satteldach und Dachreiter mit Pyramidendach, 1935; mit Ausstattung, diese mit Spolien des 17./18. Jh.

Ausstattung[Bearbeiten]

Zur künstlerischen Ausgestaltung der Bergkapelle wurden verschiedene alte Statuen verwendet, die zum Teil aus der alten Pfarrkirche stammen. Der Altar hat eine nach altchristlicher Art gemauerte Mensa, an deren Vorderseite sofort ein reicher Reliquienschatz in hübscher Fassung und kunstvoller Filigranarbeit in die Augen fällt.

Über der Mensa erhebt sich die 1,21 Meter hohe glanzvolle Statue der Madonna als Himmelskönigin, die aus der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts stammen dürfte und in ihrer Darstellung nahe verwandt mit der bekannten Madonna auf der Mariensäule vor dem Rathaus in Eibelstadt scheint.

Mitte der linken Längswand der Kapelle befindet sich die etwa einen Meter hohe Figur der Gottesmutter als Immaculata in einer Nische.

Geläut[Bearbeiten]

Der schlanke Dachreiter birgt eine einzelne Glocke.

Kreuzweg[Bearbeiten]

Der Kreuzweg besteht aus vierzehn Stationen, giebelbedachte figürliche Hochreliefs mit Kreuzbekrönung über Sockel, Kunststein, von Alfons Baumann, 1952-57.

Einordnung[Bearbeiten]

Pfarreiengemeinschaft TauberGau

Die Kapelle gehört zur katholischen Pfarrei St. Vitus (Tauberrettersheim) in der Pfarreiengemeinschaft TauberGau.

Siehe auch[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Kartenausschnitt[Bearbeiten]

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