Balthasar Schmitt

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Prof. Balthasar Schmitt (* 29. Mai 1858 in Aschach; † 1. Mai 1942 in München-Solln) war ein fränkischer Bildhauer.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Schmitt ging in die Lehre beim Bildhauer Michael Arnold in Bad Bocklet. Die Lehre bei Arnold währte auf Grund dessen frühen Todes nur kurz. Schmitt studierte an der Kunstgewerbeschule Nürnberg, sowie an der Akademie für bildende Künste München. Nach 1880 erhielt er vom Johann Martin von Wagner'scher Stiftungsfonds der Universität Würzburg ein Stipendium für einen zweijährigen Studienaufenthalt in Italien, wo ihn vor allem die Werke der Renaissance-Bildhauer in Rom und Florenz faszinierten.

Nach seiner Rückkehr ließ sich Schmitt in München nieder, wo er in der Zeit der Bauhochkonjunktur der Gründerzeit zahlreiche Aufträge sowohl in der Groß- wie der Kleinplastik bekam. Als Mitbegründer der Gesellschaft für christliche Kunst und zunächst Verweser der Professur (ab 1903) der Königlichen Kunstakademie im Fach Christliche Kunst wurden ihm überwiegend kirchliche Aufträge übertragen. Im Jahr 1905 wurde er zum ordentlichen Professor der Münchner Akademie berufen, wo er beispielsweise auch den Würzburger Bildhauer Valentin Kraus (1873 -1941) unterrichtete. [1]

Ehrungen und Auszeichnungen[Bearbeiten]

1908 wurde Schmitt von Prinzregent Luitpold von Bayern mit dem Verdienstorden vom Heiligen Michael IV. Klasse sowie am 30. Dezember 1912 von Prinzregent Ludwig III. von Bayern mit dem höherwertigen Verdienstorden vom Hl. Michael III. Klasse ausgezeichnet.

Werke in Würzburg[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Werner Eberth: Balthasar Schmitt - ein fränkischer Bildhauer, Begleitheft zur Ausstellung in Schloss Aschach vom 28. April bis 30. Juli 1995, Theresienbrunnen-Verlag, Bad Kissingen 1995

Siehe auch[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Josef Kern: Die Bildende Kunst abseits der Zentren, in: Unterfränkische Geschichte, hrsg. von Peter Kolb und Ernst-Günter Krenig, Band 5/2, Echter-Verlag, Würzburg 2002, S. 247-316, S. 304 f.

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