Apostelkirche (Gerbrunn)

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Evangelisch-lutherische Apostelkirche in Gerbrunn

Die Apostelkirche ist eine eigenständige evangelisch-lutherische Pfarrei im Evangelisch-Lutherischen Dekanatsbezirk Würzburg im Kirchenkreis Ansbach-Würzburg.

Geschichte[Bearbeiten]

Kurz nach dem Augsburger Religionsfrieden von 1555 wurde das damals zur Grafschaft Castell gehörende Dorf Gerbrunn evangelisch. Im Jahre 1625 kaufte das Hochstift Würzburg das Dorf und damit mussten die Gerbrunner unter drei Möglichkeiten wählen: sie konnten entweder ohne Nachteile katholisch werden, auswandern, oder aber evangelisch bleiben und sich jeglicher religiöser Betätigung enthalten. Alle 250 Einwohner entschieden sich dafür, katholisch zu werden. So blieb es auch etwa 200 Jahre lang.

Erst Anfang der 1960er Jahre fand ein nennenswerter Zuzug evangelischer Familien statt. Zunächst war die Martin-Luther-Kirche im Würzburger Frauenland auch für Gerbrunn zuständig. Im Jahre 1966 wurde ein erster provisorischer Kirchbau am Apostelweg, neben dem heutigen Kindergarten der Apostelkirche errichtet. Am 11. Juli 1982 schließlich wurde die heutige Apostelkirche nach Plänen des Architekturbüros Grellmann & Leitl in der Kopernikusstraße geweiht.

Pfarreienverband[Bearbeiten]

Die Apostelgemeinde bildet zur Zeit mit den Kirchengemeinden Rottendorf und Gartenstadt Keesburg eine Pfarrei.

Baubeschreibung[Bearbeiten]

Die Kirche ist ein moderner Flachbau mit verkleideten Wänden und einer vorgebauten Veranda mit Schrägdach und hölzerenen Trägern. Statt eines Glockenturms gibt es am rechten Gebäuderand ein etwa drei Meter hohes Metallgestell, an dem die Glocke aufgehängt wurde.

Innenraum[Bearbeiten]

Die Altarzone gestaltete der Bildhauer Karlheinz Hoffmann.

Seelsorger der Gemeinde[Bearbeiten]

Gottesdienste[Bearbeiten]

  • Samstag 19 Uhr und Sonntag 10.30 Uhr

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Kartenausschnitt[Bearbeiten]

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