Adalbert von Herrlein

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Adalbert Christoph Franz von Herrlein

Adalbert Christoph Franz von Herrlein (* 20. Mai 1798 in Pfaffendorf bei Pfarrweisach/Lkr. Ebern; † 4. Juni 1870 in Aschaffenburg) war Jurist, Oberbürgermeister von Aschaffenburg und Bezirkstagspräsident in Unterfranken.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Nach dem Abitur am Gymnasium zu Bamberg, immatrikulierte er sich am 11. November 1820 für das Studium der Rechtswissenschaft an der Juristischen Fakultät der Julius-Maximilians-Universität Würzburg. Nach Abschluss des Studiums war er zunächst von Oktober 1823 bis September 1826 Praktikant beim Landgericht Karlstadt, bevor in Würzburg das Zweite Juristische Staatsexamen ablegte. Seine erste berufliche Anstellung hatte er bis Herbst 1827 am Landgericht Karlstadt. Im Winter 1827/1828 war er an den Bezirksgerichten in Landau und Zweibrücken in der Pfalz tätig, bevor er bis Herbst 1829 am Landgericht Arnstein wirkte. Am 15. September 1829 wurde er als Advokat in Aschaffenburg zugelassen. Am 30. November 1834 erhielt er die Ernennung zum Wechselnotar beim Wechselgericht erster Instanz in Aschaffenburg.

Politische Laufbahn[Bearbeiten]

Im Sommer 1835 wurde von Herrlein zum Bürgermeister von Aschaffenburg gewählt. Dieses Amt hatte er bis 1864 inne. In seiner Amtszeit erfolgte der Bahnhofsbau und der Anschluss an die Ludwigs-West-Bahn. Von 1856 bis 1859 und 1863 bis 1864 war Abgeordneter im Bayerischen Landtag.

Bezirkstagspräsident in Unterfranken[Bearbeiten]

Adalbert von Herrlein war Bezirkstagspräsident von 1856 bis 1858 und nochmals im Jahr 1863.

Siehe auch[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

  • Ulrich Wagner: Würzburger Landesherren, bayerische Ministerpräsidenten, Vorsitzende des Landrates/Bezirkstagspräsidenten, Regierungspräsidenten, Bischöfe, Oberbürgermeister/Bürgermeister 1814–2006. In: Ulrich Wagner (Hrsg.): Geschichte der Stadt Würzburg. 4 Bände, Band I-III/2, Theiss, Stuttgart 2001–2007; III/1–2: Vom Übergang an Bayern bis zum 21. Jahrhundert. Band 2, 2007, ISBN 978-3-8062-1478-9, S. 1221–1224; hier: S. 1221 f. (Vorsitzende des Landrates/Bezirkstagspräsidenten).

Weblinks[Bearbeiten]