Adalbert Wolpert

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Dr. Adalbert Wolpert (* 30. September 1897 in Krautheim/Jagst; † 4. Mai 1968 in Würzburg) war Jurist und rechtskundiger Bürgermeister der Stadt Würzburg von 1943 bis 1945.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Wolpert war ab 1914 Kriegsfreiwilliger und studierte danach Rechts- und Wirtschaftswissenschaften in Heidelberg und an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg. Nach erfolgreicher Abschlussprüfung 1923 und Promotion 1925, legte er 1926 erfolgreich die Handelslehrerprüfung an der Handelshochschule Mannheim ab.

Politische Laufbahn[Bearbeiten]

Ab 1927 war er rechtskundiger Bürgermeister in Rotalben, anschließend ab 1933 Bürgermeister von Lohr am Main und ab 1939 hauptamtlicher Bürgermeister in Bad Kissingen. Er war NSDAP-Mitglied seit 15. April 1933, später Leiter des Amtes für Kommunalpolitik.

Bürgermeister von Würzburg[Bearbeiten]

Auf besonderen Wunsch des Gauleiters Mainfranken Otto Hellmuth wurde Wolpert zum 1. August 1943 zum hauptamtlichen Bürgermeister der Stadt Würzburg ernannt als Nachfolger des zum Regierungsvizepräsidenten in Würzburg ernannten Oskar Rudolf Dengel und war zugleich Bürgermeister und Stadtkämmerer.

Nachkriegszeit[Bearbeiten]

Zum Ende des Zweiten Weltkriegs war er Referent im Kommunalabschnitt des Reichsinnenministeriums in Berlin, geschäftsführender Vorsitzender der Heimathilfe Wohnungsbaugenossenschaft eG und ab 1956 ehrenamtlicher Stadtrat der Freien Wählergemeinschaft in Würzburg.

Ehrungen und Auszeichnungen (Auszug)[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Daniel Gerken, Die Selbstverwaltung der Stadt Würzburg in der Weimarer Republik und im Dritten Reich, Würzburg 2004, S. 268

Weblinks[Bearbeiten]