Schloss Veitshöchheim

Aus WürzburgWiki
Wechseln zu: Navigation, Suche
Schloss im Veitshöchheimer Hofgarten
Schlosstreppe in Veitshöchheim
Balustrade um das Veitshöchheimer Schloss
Treppenhaus im Schloss

Das Schloss Veitshöchheim ist die ehemalige Sommerresidenz der Fürstbischöfe von Würzburg, später der Könige von Bayern.

Lage[Bearbeiten]

Das Schloss Veitshöchheim ist umgeben vom Rokokogarten, dem Hofgarten des Schlosses Veitshöchheim unmittelbar hinter dem Bahnhof Veitshöchheim.

Baugeschichte[Bearbeiten]

Das Schloss Veitshöchheim wurde in den Jahren 1680 - 1682 unter dem Fürstbischof Peter Philipp von Dernbach erbaut. Der Anfang des Schlosses im Erdgeschoss liegt in einer Halle mit fünf Arkadenbögen, die als Schutz nach der Jagd gedient hat. Am Bau waren vermutlich der Architekt Antonio Petrini sowie sicher der Werkmeister Heinrich Zimmer beteiligt. Ab 1749 erfolgte eine Erweiterung um zwei Fensterachsen und um ein repräsentatives Obergeschoss, die von vier Ecktürmchen begrenzt wurden. 1753 gab Balthasar Neumann dem Bauwerk sein heutiges Aussehen: Er baute seitliche Pavillons an, überwölbte das Ganze mit dem markanten schwungvollen Dach und fügte im Innern eine repräsentative Treppe ein. Um das ganze Schloss verläuft eine mit Vasen und Puttengruppen von Johann Peter Wagner in den Jahren 1772 - 1776 geschmückte Balustrade.

Ausstattung[Bearbeiten]

Aus barocker Zeit stammen sämtliche Fußböden; auch Teile der barocken Innenausstattung sind erhalten, die einen Flügel des Obergeschosses schmücken: ein Speisezimmer mit Spieltischen, ein Billardzimmer, ein Arbeitszimmer, ein Wohnzimmer, ein Schlafzimmer. In allen Räumen befindet sich noch der originale Stuck von Antonio Giuseppe Bossi. Im Treppenhaus gibt es eine Kapelle. Den Stuckaltar schuf ebenfalls Antonio Bossi.

Nutzung ab 1800[Bearbeiten]

Von 1806 - 1814 war das Schloss Sommerwohnsitz des Großherzogs Ferdinand III. von Toskana, Kurfürst und Großherzog von Würzburg. Er ließ einige Räume im zeitgenössischen Empire-Stil einrichten.

Mit der Aufhebung des Großherzogtums Würzburg im Jahre 1814 kam der Besitz an die bayerischen Könige, die das Schloss aber nur selten benutzten. Dagegen war es ein beliebtes Ausflugsziel für die Würzburger. Nach dem Ersten Weltkrieg 1918 fielen Schloss und Garten an den Freistaat Bayern, der das Schloss seit 1932 als Museum zum Besichtigen öffnet. 20012005 wurde das Schloss aufwändig restauriert und kann von April bis Oktober besichtigt werden; Veranstaltungen sind dort ebenfalls möglich.

Galerie[Bearbeiten]

Panorama des Schlosses

Siehe auch[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Schloss Veitshöchheim aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

Kartenausschnitt[Bearbeiten]

Die Karte wird geladen …