Wilhelm von Bibra, der Jüngere

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Wilhelm von Bibra, der Jüngere ( (* 1491; † 6. Dezember 1558) war fürstbischöflicher Rat und Erbuntermarschall im Bistum Würzburg.

Familiäre Zusammenhänge[Bearbeiten]

Wilhelm von Bibra war Mitglied der adeligen fränkischen Familie von Bibra. Wilhelm war der Neffe von Fürstbischof Lorenz von Bibra. In zweiter Ehe war er ab 1529 mit Anna von Grumbach, der Schwester von Wilhelm von Grumbach, verheiratet.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Wilhelm trat 1505 dem Fürspängerorden[1] bei. 1522 wird er Amtmann in Mellrichstadt. Er gehört 1525 zu den Verteidigern der Festung Marienberg im Bauernkrieg. Am 11. Februar 1527 wird er als ständiges Mitglied in den Rat des Hochstift Würzburg aufgenommen, nachdem er 1526 am Rittertag in Würzburg teilgenommen hatte. 1529 nahm er am Türkenkrieg vor Wien teil. Danach wird er als Erbuntermarschall des Hochstifts betitelt.

Siehe auch[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Der Fürspangerorden, war eine religiös-gesellschaftliche Vereinigung, die als Abzeichen "Fürspangen" (= Gürtelschließen) Mariens im Schild und an der Halskette trugen. Ihre Totenschilde wurden in der Marienkapelle in Würzburg aufgehängt. Siehe: Fürspangerorden auf geneal.lemmel.at

Literatur[Bearbeiten]