Wald- und Naturlehrpfad „Leinacher Wald erleben“

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Wegemarkierung

Der Wald- und Naturlehrpfad „Leinacher Wald erleben“ gewährt einen eindrucksvollen Blick auf eine facettenreiche Kultur- und Naturlandschaft in der Gemarkung der Gemeinde Leinach.

Verlauf

Von der Bushaltestelle nahe dem Rathaus geht es über den Finkenweg ins Hirschtal zur Sportplatzstraße. An der Fein nimmt man den leicht ansteigenden Weg mit schöner Aussicht über den Floßgraben auf den Hausberg und (Nord-)Leinach hinauf den Kiliansberg. Nach der Kreuzung nahe der Hochspannungsleitung verläuft der Weg am Rand des „Mädelbühlwaldes“ zum Flurkreuz Sternberg. Nach der Querung der Remlinger Straße geht es den Hacksberg hinauf. Oben an der Weggabelung befindet sich ein vorgeschichtliches Grabhügelfeld [1] Nach links geht es leicht abfallend zum Biotop Siedelsbrunn, dem am weitesten von Leinach entfernten Punkt der Route, der zu einer Rast einlädt.

Der Rückweg führt durch die Waldabteilung „Hennig“, kreuzt den Billingshäuser Weg [2] und folgt dann dem nördlichen Waldrand der „Unteren Ansel“. Danach trifft man wieder auf die Hochspannungsleitung und läuft durch die Streuobstwiesen am Nordhang des Hausbergs oberhalb des „Schranngrabens“ mit Blick auf den geschützten Landschaftsbestandteil Am Glumpberg. An der Abwzeigung des Hausbergwegs geht es über die Kindergartenstraße vorbei am Lamm-Eck und durch die Kilianstraße zurück zum Ausgangspunkt.

Die Wanderroute ist etwa 10,7 km lang und beeinhaltet zwei moderate Anstiege mit einer Steigung von etwa 10 Prozent.

Informationstafeln

Im Leinacher Wald kommen 35 Baumarten vor. Zwanzig von ihnen werden auf Informationstafeln entlang des Weges vorgestellt.

1. Walnuss
2. Waldkiefer
3. Fränkische Mehlbeere
4. Rotbuche
5. Bergahorn
6. Spitzahorn
7. Lärche
8. Rosskastanie
9. Linde
10. Vogelkirsche
11. Eiche
12. Fichte
13. Feldahorn
14. Hainbuche
15. Esche
16. Speierling
17. Elsbeere
18. Tanne
19. Douglasie
20. Schwarzkiefer

Geschichte

Der Wanderweg und die Wanderkarte „Leinacher Wald erleben“ wurde von der Lokalen Agenda 21 - Arbeitskreis Brauchtum, Kultur und Soziales in Zusammenarbeit mit dem Revierförster des Forstreviers Waldbüttelbrunn vom AELF Würzburg erstellt.

ÖPNV

Nächste Bushaltestellen: Leinach/Burkardusstraße, Leinach/Lamm-Eck


Siehe auch

Quellen und Weblinks

Einzelnachweise

  1. Vorgeschichtliche Grabhügel im DenkmalAtlas 2.0
  2. Etwa 150 nordwestlich der Kreuzung steht ein Bildhäuschen.

Kartenausschnitt

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