Thomas Höflich

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Dr. Thomas Höflich (* in Oberfladungen; † nach 1698) war Dekan und Pfarrer in Ochsenfurt und anschließend Dompfarrer am Kiliansdom.

Geistliche Laufbahn[Bearbeiten]

Höflich studierte und promovierte in Theologie. Er war Vikar und Kanoniker am Stift Haug, danach Ortspfarrer in Geldersheim. Am 25. November 1673 wurde er Stadtpfarrer und Dekan an der Pfarrkirche St. Andreas (Ochsenfurt). Am 11. Oktober 1680 wechselte er als Dompfarrer nach Würzburg als Nachfolger des entlassenen Arnold Schmising und war hier auch Direktor eines adeligen Seminars. Höflich galt als ausgezeichneter Prediger und Bibelkommentator zur Predigtlehre in der praktischen Theologie.

Publikationen (Auszug)[Bearbeiten]

  • Hundertschaft von Leichpredigten, Peter Alstorff, Köln, 1690
  • Der Tod und die verschiedenen Akteure bei Beerdigungen, 388 S.

Stifter[Bearbeiten]

Höflich stiftete 1694 die Pfarrei Oberfladungen in der Rhön und lobte zahlreiche Stipendien für Studierende aus seinem Geburtsort aus.

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Johann Baptist Kestler, Beschreibung von Ochsenfurt, Verlag Ludwig Stahel, Würzburg, 1845, S. 206.
  • Andreas Kraus (Hrsg.), Geschichte Frankens bis zum Ausgang des 18. Jahrhunderts, C. H. Beck Verlag, München 1997, S. 863.
  • Franz Georg Benkert, Historisch-topographisch-statistische Beschreibung des Marktfleckens Nordheim vor der Rhön, Richter-Verlag, Würzburg, 1821, S. 48
  • Eric W. Steinhauer, Beiträge zur neueren Orden- und Frömmigkeitsgeschichte, Nr. 5, 2007, S. 34.
  • Winfried Romberg, Die Bistümer der Kirchenprovinz Mainz. Das Bistum Würzburg 7. Die Würzburger Bischöfe von 1617 bis 1684., de Gruyter, Berlin, 2011, S. 514 f.