Stephan Ankenbrand

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Dr. Georg Stephan Ankenbrand (* 25. Dezember 1884 in Oberwerrn/Lkr. Schweinfurt; † 18. Dezember 1954) war Philosoph, Germanist und Volkskundler.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Ankenbrand besuchte das humanistische Gymnasium in Schweinfurt und das Neue Gymnasium in Würzburg. Er wurde 1910 bei Prof. Oskar Brenner an der Universität Würzburg in Philosophie promoviert. Als Pädagoge unterrichtete 1912/1913 an der Oberrealschule in Würzburg, dann an der Städtischen Töchterschule zu Erlangen und sammelte am Lyzeum Alpinum in Zuoz/Schweiz Auslandserfahrung. Ankenbrand war Lehrer am Wittelsbacher-Gymnasium und an der Gisela-Oberschule in München.

Ehrenamtliches Engagement[Bearbeiten]

Er beschäftigte sich im mit dem Volkslied, Trachten, dem Brauchtum, der Namensforschung und der Heimatgeschichte. 1927 veröffentlichte er die erste Arbeit zur Volksliedforschung in Bayern. Im Auftrag des Vereins für bayerische Volkskunde und Mundartforschung sammelte er in Würzburg fränkische Volkslieder. Die Druckfahnen waren bereits fertiggestellt, als wegen des Ersten Weltkriegs die Aktivitäten des Vereins eingestellt werden mussten.

Publikationen (Auszug)[Bearbeiten]

  • Stephan Ankenbrand: "Die Ortsnamen des Landkreises Würzburg", Würzburg 1952

Nachlass[Bearbeiten]

Aus dem Nachlass von Ankenbrand sind die Lieder 1989 von der Forschungsstelle für fränkische Volksmusik veröffentlicht worden.

Posthume Würdigung[Bearbeiten]

In Niederwerrn/Lkr. Schweinfurt wurde die Stephan-Ankenbrand-Straße nach ihm benannt.

Siehe auch[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

  • Heidrun Alzheimer, Volkskunde in Bayern - Ein biobibliographisches Lexikon der Vorläufer, Förderer und einstigen Fachvertreter, Würzburg 1991, S. 14

Weblinks[Bearbeiten]