Otto Bezold

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Otto Bezold (* 27. Mai 1899 in Würzburg; † 14. November 1984 in München) war Jurist und und Staatsminister im Freistaat Bayern.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Bezold wuchs zunächst in Würzburg, dann in Augsburg auf, wo er am Gymnasium Mitschüler und Freund des Literaten Bertolt Brecht gewesen ist. Er studierte zunächst Kunstgeschichte, Literatur und Geschichte an der Universität München, wechselte dann zu den Rechtswissenschaften und der Volkswirtschaftslehre. 1928 legte er die Staatsprüfung ab und begann im öffentlichen Dienst, ab 1930 als Staatsanwalt und ab 1932 als Amtsrichter in München. Nach dem Zweiten Weltkrieg berief man ihn an das Oberlandesgericht München, wo er 1954 Senatspräsident wird.

Politische Laufbahn[Bearbeiten]

1945 war Bezold Gründungsmitglied der Liberal-Demokratischen Partei in Bayern und ab 1946 Mitglied des Landesvorstands der FDP in Bayern. Von 1946 bis 1966 und 1970 bis 1974 war er Abgeordneter des Bayerischen Landtags, 1949-1954, 1958-1962 und 1970-1972 Vorsitzender der dortigen FDP-Fraktion. Von 1971 bis 1979 war Bezold Vorsitzender des Verwaltungsrats der parteinahen Thomas-Dehler-Stiftung.

Staatsminister im Freistaat Bayern[Bearbeiten]

Vom 14. Dezember 1954 bis 16. Oktober 1957 war Bezold Staatsminister für Wirtschaft und Verkehr im 2. Kabinett von Ministerpräsident Wilhelm Hoegner und anschließend bis 5. Dezember 1958 Staatsminister des Innern im 1. Kabinett von Hanns Seidel. Von 1952 bis 1966 war er zweiter Vizepräsident des Bayerischen Landtags.

Ehrungen und Auszeichnungen[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]