Ortsbefestigung Sonderhofen

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Oberes Tor der ehemaligen Ortsbefestigung von Sonderhofen (1910)

Von der ehemaligen Ortsbefestigung der Gemeinde Sonderhofen ist heute nichts mehr erkennbar.

Geschichte

Von mittelalterlichen Befestigungen den ehemaligen Königshof betreffend sind keine Quellen verfügbar. Mit dem Patronatswechsel der Remigiuskirche auf den Hl. Johannes Baptist im Jahr 1287, als ein hölzerner Kirchenbau Ende des 13. Jahrhunderts durch einen romanischen Neubau aus Stein an gleicher Stelle ersetzt wurde, war sicherlich der Kirchhof mit der Kirche erstmals gesichert.

Befestigungsring

Ortsansicht von Sonderhofen 1825

Die eigentliche Ortsbefestigung entstand zu Zeiten von Fürstbischof Julius Echter von Mespelbrunn, ähnlich derer in Riedenheim und Stalldorf, als die romanische Kirche gotisiert wurde. Im Jahr 1598 verfügte Julius Echter den Bau der beiden Torhäuser in Sonderhofen. Heute sind von denen jedoch keine Reste mehr erhalten. Aus dem 17./18. Jahrhundert stammt eine Kichhofbefestigung um Friedhof, Pfarrhaus und Pfarrkirche.

Lage

Von oben zeigt sich eine trapezförmige Ortsbefestigung, die heute durch Ostring und Sportplatzstraße begrenzt ist. Der Süden war zusätzlich durch den Sonderhofener Mühlbach gesichert. [1]

Siehe auch

Quellen und Literatur

Einzelnachweise