Martin von Rotenhan

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Martin von Rotenhan (* nach 1480 in Rentweinsdorf/Lkr. Haßberge; † 26. Dezember 1560) war fürstbischöflicher Hofmeister in Würzburg.

Familienkontext

Die Familie von Rotenhan gehörte der fränkischen Reichsritterschaft an. Sie stand in engen Beziehungen zu den Hochstiften Würzburg und Bamberg. Martin war der jüngere Bruder von Sebastian von Rotenhan.

Leben und Wirken

Am 11. Februar 1527 wurde Martin in den fürstbischöflichen Rat aufgenommen. 1536 wurde er Hofmeister, Rat und Diener, sowie Amtmann auf Burg Rothenfels bis 1557, nahm jedoch noch bis zu seinem Tod als "Alter Hofmeister" an den Sitzungen des Hofrates teil.

Grabmal

Im Kreuzgang des Kiliansdom wurde ein Epitaph für ihn errichtet.

Siehe auch

Literatur

  • Rudolf Endres: Rotenhan. In: Neue Deutsche Biographie (NDB). Band 22, Duncker & Humblot, Berlin 2005, S. 102 f. (Familienartikel) Onlinefassung
  • Heinzjürgen N. Reuschling: Die Regierung des Hochstifts Würzburg 1495-1642. Echter Verlag, Würzburg 1984, S. 182 f., ISBN 3-429-00804-2